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Mehr Radio als Internet

Hörfunknutzung am Morgen, Internet am Abend

Privat wird das Radio deutlich mehr genutzt als das Internet. Das ist das Ergebnis einer Studie aus Bayern. Gegen acht Uhr morgens erreicht der Hörfunk bei der Bevölkerung ab 14 Jahren seinen Spitzenwert - etwa 35 Prozent. Das Internet wird am stärksten zwischen 20 und 21 Uhr genutzt.

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Die private Nutzung des Radios bei der bayerischen Bevölkerung ab 14 Jahren ist von 5:00 Uhr bis etwa 20:30 Uhr deutlich stärker als die private Internetnutzung. Zwischen 20:30 Uhr und 22:00 Uhr werden beide Medien etwa gleich stark genutzt und nach 22:00 Uhr ist das Radio wieder vorn. Das ergab die TNS-Infratest-Studie "Funkanalyse Bayern 2008", die im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der bayerischen Hörfunk- und Fernsehanbieter erhoben wurde.

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Die Nutzung der beiden Medien am Arbeitsplatz spielt in der Studie aber ebenso wenig eine Rolle, wie unterschiedliche Nutzungsarten. Denn während das Radio morgens im Bad, am Frühstückstisch oder im Auto nicht selten für Hintergrundberieselung sorgt, sind Internetanwender meist aktiv.

Bei den 14- bis 19-Jährigen finden die klassischen Medien immer weniger Akzeptanz. Doch überraschenderweise liegt auch in dieser Altersgruppe die Radionutzung bis etwa 18:30 Uhr deutlich vor der privaten Nutzung des Internets, so die Studie. Zu späteren Tageszeiten nutzt diese Gruppe dann stärker das Internet.

In Bezug auf die Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren erreicht der Hörfunk seinen Spitzenwert gegen 8 Uhr morgens. Um diese Zeit hören etwa 35 Prozent Radio. Das Internet wird am stärksten zwischen 20 und 21 Uhr genutzt. Rund 5 Prozent der bayerischen Gesamtbevölkerung surfen in diesem Zeitraum im Netz.

Bei Jugendlichen wird der Höchstwert im Hörfunk etwa um 7 Uhr erreicht. Die Reichweite unter den 14- bis 19-Jährigen liegt dann bei etwa 25 Prozent. Die Onlinenutzung ist in dieser Altersgruppe gegen 21 Uhr mit etwa 13 Prozent am höchsten.

Laut (N)Onliner Atlas 2008, der am 24. Juni 2008 vorgestellt wurde, hat die Zahl der Onliner in Bayern im Jahr 2008 um 7,0 Prozentpunkte auf 66,8 Prozent zugenommen. Damit liegt das Bundesland im Vergleich auf Rang 5, nach Berlin (70,3 Prozent), Hamburg (69,0 Prozent), Schleswig-Holstein (68,6 Prozent) und Baden-Württemberg mit 67,4 Prozent.

Zudem wurden Zahlen zur Radiogeräteausstattung in bayerischen Haushalten ermittelt. Demnach sind im Durchschnitt pro Haushalt 4,5 UKW-Radios vorhanden. Insgesamt gibt es 24,4 Millionen dieser Geräte. Davon sind etwa 5,4 Millionen Autoradios, 4,87 Millionen Radiotuner als Teil einer Stereoanlage, fast ebenso viele tragbare Radiogeräte, sowie 3,8 Millionen Radiowecker. Zudem sind in Bayern bereits 2,16 Millionen Handys mit Radiofunktion im Umlauf, die laut Studie auch genutzt werden. Am seltensten finden sich in bayerischen Haushalten derzeit noch DAB-Empfangsgeräte (58.000) und WLAN-Internetradioempfänger (33.000).



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Knux 30. Jun 2008

Viele Kinder und Jugendlichen, die ich kenne, lassen nebenher Radio laufen. Gerade...

micha6745 30. Jun 2008

Nein, denn das Textverständnis des durchschnittlichen Siebtklässlers würde heutzutage...

Nixradio 30. Jun 2008

oder wie oder was

Rainer Tsuphal 30. Jun 2008

Bei mir trifft die Statistik voll zu, denn ich besitze fünf Radios, aber nur ein...

Schulampel 30. Jun 2008

wundert mich nicht, dass die dann schlicht für alles zu doof sind.


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