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Diablo 3: Blizzard sieht keine Gefahr für World of Warcraft

Battle.Net wichtiges Mittel im Kampf gegen Diablo-3-Schwarzkopierer. Der kostenlose Multiplayermodus via Battle.Net wird Kernbestandteil von Diablo 3, so Blizzard. Sorgen um möglicherweise abwanderungswillige Abonnenten von World of Warcraft (WoW) mache sich das Unternehmen trotzdem nicht, sagt Frank Pearce, Leiter der Produktentwicklung bei Blizzard.
/ Peter Steinlechner
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"Es gibt keine so großen Überschneidungen der Communitys, wie wir selbst erwartet haben" , sagte Frank Pearce, einer der Blizzard-Mitgründer, während der Worldwide Invitational in Paris. Er beantwortete damit eine Frage nach der Gefahr für den WoW-Abostamm durch den kostenlosen Multiplayermodus von Diablo 3 . "Aber natürlich hoffen wir, dass sich auch die WoW-Spielergemeinde für Diablo 3 interessiert" , fügte er hinzu.

Battle.Net wird zentraler Bestandteil von Diablo 3 - ähnlich wie im Vorgänger - und ist für Blizzard besonders auf dem PC-Markt, auf dem es viele Schwarzkopien gibt, wichtig. Pearce: "Unser stärkstes Mittel gegen Piraterie ist eine Community, zu der jeder gehören möchte. Wer unser Spiel raubkopiert, kann es nicht auf Battle.Net spielen. Auch deshalb machen wir den Onlinemodus so unwiderstehlich wie möglich: damit die Spieler nicht raubkopieren."

Wirtschaftliche Themen spielten bei der Blizzard-Veranstaltung eine untergeordnete Rolle. Firmenchef Mike Morhaime ging in seiner Eröffnungsrede nur kurz auf den bevorstehenden Zusammenschluss zwischen Activision und Blizzard ein: "Auf bestimmte Art könnte man sagen: Wir haben uns hochgelevelt" - sagte er und meinte damit, die Möglichkeiten für Blizzard erweiterten sich so. "Was bedeutet das für euch? Nun, wenn ich meine Arbeit gut mache, dann solltet ihr keinen Unterschied merken" , so der Unternehmenschef zum Publikum.

In seiner Rede ging Morhaime kurz auf die Vorbehalte von Analysten ein, die es speziell im Hinblick auf World of Warcraft auf dem europäischen Markt gegeben habe. "Gerade mal vier Jahre ist es her, dass uns Leute gesagt haben, der Markt für Onlinespiele in Europa sei noch nicht reif genug für ein Spiel wie World of Warcraft. Ich bin wahnsinnig stolz, heute hier zu stehen und ohne Zweifel sagen zu können: Ihr habt das Gegenteil bewiesen."


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