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Tesselierte Froblins - Videos der AMD-Tech-Demos zur 4850

Was sich mit den bis zu 1,2 TFlops Rechenleistung der RV770-GPUs anstellen lässt, hat AMD bisher nur mit der Demo "Froblins" vorgeführt. Das Kunstwort aus "frog" und "goblins" beschreibt die krötenartigen Kreaturen recht gut. Ganz wie in den Siedler-Spielen wuseln die zweibeinigen Amphibien durcheinander und beschäftigen sich vor allem mit zwei Dingen: Pilze futtern und Steine sammeln.

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Die Felsbrocken legen sie unter einem Turm in der Mitte des Geländes ab, wo sie aber verschwinden. AMD hat sich hier die weiteren Polygone für einen wachsenden Steinberg und die Physik gespart. Ebenso die Kollisionsabfrage mit der Umgebung: Die Froblins laufen durch Pilze einfach hindurch, was allerdings besser ist, als sie umzutreten, wie man aus realen Wäldern weiß.

Ziele der Froblin-Demo
Ziele der Froblin-Demo
Zwei Dinge will AMD mit der Froblins-Demo vorführen: die Wegfinde-Routinen in der GPU, nicht der CPU, und die Fähigkeiten des Tesselators. Letzterer ist eine alte Idee, die schon bei der Radeon 8500 als "TruForm" propagiert wurde. Der Tesselator kann Polygone weiter unterteilen, ohne dass die Engine dazu beitragen würde. AMD nutzt das bei den Froblins für den Detailgrad der Formen (level of detail, LOD) und für die Berge, wie das schon in Ruby-Whiteout zu sehen war. Der Tesselator soll Teil des Pflichtenheftes für Grafikkarten nach DirectX 10.1 werden, schon der R600 enthielt ihn.

Wegfindung in der GPU
Wegfindung in der GPU
Neu sind jedoch die Lösungen von Differntial-Gleichungen in der GPU zur Wegfindung. AMD verwendet hier ein Bruns-Eikonal, das eigentlich für optische Berechnungen gedacht ist. Für die Froblins legt die Gleichung aber den optimalen Weg fest. Das lässt sich beispielsweise beobachten, wenn die Kreaturen unwegsames Gelände umgehen - es sei denn, es steht gerade ein begehrter Pilz in unmittelbarer Nähe.

Untesselierter Froblin
Untesselierter Froblin
Im dichten Gedränge um den Turm behindern sich die Froblins häufig selbst, wie das bei vielen KI-Engines auch in Spielen zu beobachten ist. Dauerhaft aneinander hängen bleiben die Pilzliebhaber aber nicht, sie versuchen immer wieder, einen anderen Weg zu gehen. All das läuft im Grafikprozessor. Für das Rendering und die KI braucht das Programm laut AMD bis zu 0,9 Teraflops. Es soll auch auf einer Radeon HD 4850 (1 TFlops) noch mit 30 Bildern pro Sekunde laufen.

Tesselierter Froblin
Tesselierter Froblin
Daneben setzt AMD erstmals in einer seiner Tech-Demos "global illumination" ein. Die einzige Lichtquelle ist die Sonne der Szene, deren Reflexionen auf den Oberflächen bestimmen allein, welche Farbe und Helligkeit die Objekte haben. Zu sehen ist das unter anderem auf den überstrahlten (HDR) Oberflächen der Steine im Vergleich zur eher matten Haut der Froblins. Eine direkt im Schatten eines anderen Froblins stehende Figur wirkt deutlich dunkler als neben einem Stein.

Render-Path für vollständige Beleuchtung
Render-Path für vollständige Beleuchtung
Die Froblin-Demo will AMD demnächst als ausführbare Datei anbieten. Besonders spannend wird dann die Frage, wie weit ein schneller Quad-Core-Prozessor durch die GPU-Berechnungen entlastet wird.

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Herb 30. Jun 2008

Das war Absicht. Denen ging's halt nicht darum. Richtig peinlich ist die ach so tolle AI...

Philly 30. Jun 2008

lol.. son quatsch.. übrigends.. wer braucht schon nen starken motor wenns auto...

ich auch 30. Jun 2008

thx ...

JungerSpund 29. Jun 2008

Mist, bin ich schon sooooo alt??? Another visitor... stay a while... stay forever...

DarkBlooster 28. Jun 2008

du bedenkst bei dem was du sagst aber, weshalb damals spezialisierte 3d-karten auf den...


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