Microsofts Hyper-V ist fertig
Mit der Veröffentlichung hält Microsoft seinen selbst gesteckten Zeitrahmen ein, Hyper-V 180 Tage nach der Freigabe von Windows Server 2008 bereitzustellen. Hyper-V ist Microsofts Virtualisierungslösung für Server, die sich zwischen Hardware und Gastsystem setzt. Die unterstützten Gäste – darunter natürlich Windows, aber auch Linux – haben also keinen direkten Zugriff auf die Hardware.
Hyper-V kann einer virtuellen Maschine bis zu vier Prozessoren (SMP) zur Verfügung stellen. Auch den Windows Network Load Balancing Service unterstützt die Software. So lässt sich Last auf verschiedene virtuelle Maschinen über Servergrenzen hinweg verteilen. Der Zustand der virtuellen Systeme lässt sich in Schnappschüssen sichern.
Microsoft-Kunden steht die finale Version von Hyper-V ab sofort als Download(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Über den Dienst Windows Update soll die fertige Version ab dem 8. Juli 2008 ausgeliefert werden.
Die meisten Windows-Server-Varianten gibt es wahlweise mit oder ohne Hyper-V. Wer auf die Virtualisierung verzichtet, spart jedoch nur 28 US-Dollar.



