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Interview: Die ersten Schritte in Richtung Bioshock X

Golem.de: Über Bioshock 2 wollen Sie ja noch nichts verraten. Wie bereitet sich das Team auf die Arbeit daran vor?

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Kline: In der Planungsphase schauen wir viel in die Foren und versuchen herauszufinden, was die Spieler kritisieren. Dann überlegen wir, ob das berechtigt ist oder ob es sich um Missverständnisse handelt. Wenn es berechtigt ist, ändern wir es. Wenn es ein Missverständnis ist, müssen wir es im nächsten Spiel besser erklären. Außerdem gehen wir selbst sehr kritisch mit unseren Spielen um. Zu Bioshock hatten wir bislang drei oder vier "Post Mortems", also größere Nachbesprechungen. Wir schicken dann per Mail Fragenbogen an jeden vom Team, werten das aus und sprechen darüber.

Golem.de: Um was für Fragen geht es?

Kline: Was gut und was schlecht war bei den Kämpfen in Bioshock. Ob die Steigerung der Plasmidfähigkeiten genug Spieltiefe geboten hat und ob es nicht vielleicht zu kompliziert war.

Golem.de: Hat sich der Firmenalltag bei 2K Boston verändert, seit Bioshock so erfolgreich ist und sogar ein dicker Hollywoodfilm entsteht?

Kline: Nein, da hat sich gar nichts geändert, und mit dem Film haben wir nichts zu tun. Ich weiß nicht mal, inwieweit Ken Levine mit einbezogen ist. Ich weiß, dass er den Regisseur Gore Verbinski kennt, sie haben sich intensiv unterhalten. Aber alles, was wir sonst wissen, haben wir im Großen und Ganzen wie alle anderen aus dem Internet erfahren.

Golem.de: Haben Sie einen Tipp für junge Entwickler in Sachen Teamaufbau und Studiostruktur?

Kline: Für die Leute an der Spitze von Studios finde ich es besonders wichtig, dass in der Firma echte Transparenz herrscht. Wer erwartet, dass andere Menschen für ihn arbeiten, und gerade Spieleentwickler müssen sehr eng miteinander arbeiten und ihre Schicksale teilen, muss den Leuten jederzeit sagen, was los ist. Gerade, wenn es um Probleme geht. Ken Levine handhabt das so, und ich schätze das sehr. Es gibt viele Firmen, da ist das anders - da kommen die Leute morgens zur Arbeit, aber die Firma hat über Nacht dichtgemacht. Das passiert bei uns bestimmt nicht.

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