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E-Book mit zwei Displays und neuem Bedienkonzept

Prototyp erlaubt die Navigation durch Blättern und Drehen

Den Prototypen einer neuen Generation von E-Books haben Wissenschaftler der Universitäten Maryland und Berkeley entwickelt. Das Gerät lässt sich wie ein Buch aufklappen, mit Bewegungen wie beim Blättern springt man auf die nächste Seite. Vor allem das ans Lesen eines Buches angelehnte Bedienkonzept lässt aufhorchen.

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Mit ihrem Dual-Display-E-Book wollen Nicholas Chen, Francois Guimbretiere, Morgan Dixon, Cassandra Lewis und Maneesh Agrawala neue Wege beim elektronischen Lesen beschreiten. Sie haben analysiert, wie Menschen gedruckte Unterlagen lesen und versuchen, das auf ein elektronisches Buch mit zwei Displays zu übertragen. Ein Prototyp zeigt das Konzept.

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Das von den Wissenschaftlern entwickelte E-Book kann aufgeschlagen werden wie ein gedrucktes Buch. Innen präsentieren sich zwei Displays. Schlägt man das Buch wie beim Umblättern kurz zu, schaltet es auf die nächste Seite.

Das E-Book lässt sich aber wie ein Heft auch umschlagen, so dass beide Displays Rücken an Rücken liegen. Durch Drehen des Geräts ist so der Blick auf die vorhergehende oder nächste Seite möglich. Durch mehrmaliges Drehen kann so ebenfalls durch das Buch geblättert werden.

Die Verbindung der beiden Displays kann obendrein gelöst werden, so als hätte man zwei einzelne elektronische Blätter vor sich. Dies ist gerade dann praktisch, wenn eine Seite besser im Querformat zu betrachten ist. Werden die beiden Buchhälften wieder zusammengesteckt, schaltet das Gerät automatisch wieder in den Buchmodus.

Für den schnellen Überblick zeigt der Prototyp die Inhalte in verkleinerter Form an und erlaubt es, direkt auf einzelne Seiten zu springen. Dies soll das schnelle Blättern durch die Seiten eines Buches ersetzen.

Brachte der erste Prototyp noch 520 Gramm auf die Waage, lief mit WindowsCE 5.0 und hielt mit vier AAA-Batterien nur 30 Minuten durch, kommt der zweite deutlich leichter daher. Er wiegt 420 Gramm, nutzt LC-Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung und hält mit seinem Lithium-Polymer-Akku bis zu 2,5 Stunden durch. Als Betriebssystem kommt dabei Linux mit Qtopia zum Einsatz. Mit anderer Displaytechnik, beispielsweise dem elektronischen Papier von E-Ink, könnte das Gerät noch deutlich kompakter und leichter ausfallen, den Wissenschaftlern geht es allerdings eher um die Erkenntnisse, die sie mit ihren Prototypen gewinnen konnten. In ihrem Aufsatz Navigation Techniques for Dual-Display E-Book Readers geben sie daher Entwicklern von E-Book-Readern Tipps mit auf den Weg, wie diese eine kommende Generation dieser Geräte gestalten sollten. Zwei Displays seien dabei klar von Vorteil, auch wenn das Blättern und Drehen zur Navigation von den Testern als wenig hilfreich beim Lesen empfunden wurde, so das Fazit.

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Oliver Fischer 26. Sep 2009

Flexible Displays an der Stelle wären schön, so dass man wirklich das Gefühl des...

Flying Circus 30. Jun 2008

Laß mich mal rechnen ... bei einem Buch mit 200 Seiten ... verschenkt man sagenhafte 200...

Jay Äm 30. Jun 2008

Hast Du denn überhaupt mal ein eBook gelesen? Das lesen am Monitor und das lesen an...

Jay Äm 30. Jun 2008

Ich habe für meinen Reader 150 Euro bezahlt - eBay sei Dank :-)

TRILOGIE!! nix... 27. Jun 2008

Sry, bin Buchhändler und allergisch auf "Triologie" ... guckst Du hier: http://de...


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