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Blyk - werbefinanzierter Mobilfunk bald in Deutschland

Mobilfunkanbieter lockt mit kostenlosen SMS und Freiminuten. Kostenlos telefonieren, finanziert durch Werbung, lautet das Versprechen des britischen Mobilfunkanbieters Blyk, der 2009 auch auf dem deutschen Markt antreten will. Die Nutzer erhalten Freiminuten und SMS, müssen dafür aber Werbebotschaften auf ihrem Handy in Kauf nehmen.
/ Jens Ihlenfeld
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Blyk richtet sich an 16- bis 24-Jährige und will mit seinem werbefinanzierten Mobilfunkangebot 2009 auch nach Deutschland, Belgien und Spanien expandieren. Derzeit ist Blyk in Großbritannien und den Niederlanden vertreten.

Neue Kunden müssen bei Blyk einen Katalog von bis zu 50 Fragen zu persönlichen Daten beantworten. Die Blyk-Macher gehen offenbar davon aus, dass ihren Kunden persönliche Daten nicht sehr wichtig sind.

In Großbritannien erhalten Blyk-Kunden eine kostenlose SIM-Karte sowie 217 Frei-SMS und 43 Freiminuten im Monat. Wer mehr telefonieren oder mehr Kurznachrichten verschicken will, wird zur Kasse gebeten. Die Preise liegen in Großbritannien bei 10 Pence pro SMS und 15 Pence pro Minute, rund 12,6 beziehungsweise 19 Cent.

Zudem erhalten Blyk-Nutzer bis zu sechs Werbe-MMS pro Tag, wobei ein MMS-fähiges Telefon, das diese Bilder auch anzeigen kann, Voraussetzung zur Nutzung des Angebotes ist.

Werbekunden lockt Blyk mit hohen Rücklaufraten für ihre Kampagnen: Durchschnittlich 29 Prozent der Nutzer würden mit dem werbenden Unternehmen Kontakt aufnehmen, bei einer Kampagne zum neuen Nick-Hornby-Roman hätten sogar sieben von zehn Kunden mit dem Herausgeber Kontakt aufgenommen.

Wie das Angebot in Deutschland aussehen soll, will Blyk in Kürze verraten.


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