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Arvato Systems übernimmt Onlinespiele-Engine Tincat

Bernhard Ewers wechselt mit seiner Engine zum IT-Dienstleister Arvato Systems. Die Bertelsmann-Tochter Arvato Systems, IT-Dienstleister in Bereichen wie E-Commerce, Medien und Entertainment, kauft die Onlinespiele-Netzwerkengine Tincat des deutschen Entwicklerstudios Instance Four. Branchen-Urgestein Bernhard Ewers folgt seiner Software zu Arvato Systems.
/ Peter Steinlechner
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Die Multiplayer-Engine Tincat kommt seit 1996 in Computerspielen wie Die Siedler oder Sacred zum Einsatz. Zum Verständnis: Tincat ist nicht für Grafik zuständig, sondern in erster Linie für das Management des Netzwerkverkehrs. Seit 2007 ist das Programm zudem ein Bestandteil von Electronic Entertainment Infrastructure Services (Eeis), einer modularen Backend-Lösung von Arvato Systems für onlinefähige Entertainmentprodukte. Spieleentwickler können darauf aufsetzen, um so selbst weniger Arbeit mit der Technik zu haben und sich um Spieleinhalte kümmern zu können. Die administrative und gegebenenfalls kommerzielle Abwicklung übernimmt dann Arvato Systems, die ihr Angebot mit Tincat nun um vergleichsweise einfach zu implementierende Funktionen wie Lobby- und Kommunikationssysteme, Game-Browser sowie In-Game-Auktionsplattformen erweitern.

Im Zuge des Kaufes wechselt Bernhard Ewers, früher Geschäftsführer von Instance Four und Branchen-Urgestein mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Spielebranche, zu Arvato Aystems.


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