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IBM und ETH Zürich gründen gemeinsames Nanotechnologie-Labor

90 Millionen US-Dollar für angewandte und Grundlagenforschung. IBM und die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich wollen zusammen auf dem Gebiet der Nanotechnologie forschen. Dafür gründen die beiden Partner ein gemeinsames Forschungslabor bei Zürich.
/ Werner Pluta
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In dem Nanotechnologie-Labor sollen Forscher von IBM und der ETH gemeinsam arbeiten. Das Spektrum ihrer Arbeit wird von Grundlagenforschung bis hin zu konkreten Anwendungen für die Informationstechnologie reichen. Dazu gehören beispielsweise Materialforschung, Nanophotonik oder Spintronik. Für ihre Experimente steht den Wissenschaftlern ein Reinraum von fast 1.000 Quadratmetern Größe zur Verfügung.

"Das gemeinsame Nanotechnologiezentrum auf dem IBM-Campus ist eine sehr gute Ergänzung zu der bereits existierenden Forschungsinfrastruktur der ETH Zürich" , sagte ETH-Präsident Ralph Eichler.

Das Labor, in das die beiden Partner 90 Millionen US-Dollar investieren wollen, entsteht auf dem Gelände des IBM-Labors in Rüschlikon(öffnet im neuen Fenster) bei Zürich. In dem Labor entwickelten 1981 die Physiker Gerd Binnig und Heinrich Rohrer das Rastertunnelmikroskop, das erstmals einen Blick in die Welt der Atome ermöglichte. Für ihre Arbeit erhielten sie 1986 den Nobelpreis für Physik.


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