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Spieletest: Edna bricht aus - Point&Click-Spaß in der Klapse

Edna bricht aus
Edna bricht aus
Wer sprechende Stoffhasen und Gummizellen ungewöhnlich findet, könnte Edna bricht aus stellenweise für zu abgedreht halten. Hat es die Heldin im Nachthemd erst geschafft, dem Verlies zu entkommen, irrt sie nämlich durch die gesamte Nervenheilanstalt - und trifft dort auf Insassen, die dem gesunden Menschenverstand schon lange abgeschworen haben. Der Schlüsselmeister, Professor Nock und die anderen Charaktere sind so gut ausgearbeitet, dass sie ebenso wie Edna und Harvey schnell ans Herz wachsen - auf die eine oder andere Art zumindest. Die Logik- und Inventarrätsel präsentieren sich oft ähnlich abgedreht: Ist die Lösung gefunden, scheint sie zwar fast immer logisch, doch bis man dorthin gelangt, haben vor allem Anfänger vermutlich schon das eine oder andere Mal frustriert die Maus aus der Hand gelegt. Im späteren Spielverlauf kommen zudem noch unnötige Wegstrecken hinzu. Die recht offen gestaltete Spielwelt führt leider auch dazu, dass nicht immer voll und ganz ersichtlich ist, was als Nächstes zu tun ist.

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Andererseits sorgt die Sprachausgabe für eine so schnell nicht abfallende Motivationskurve: Nicht jeder Gag zündet, aber die Masse an gelungenen Witzen ist atemraubend. Ebenso überzeugt, dass Edna sich kaum wiederholt: Anstelle von ständigen "Das geht so nicht!"-Floskeln, die die Helden in anderen Adventures bei unpassenden Kombinationen von sich geben, hat Edna fast immer einen eigenen Kommentar für abstruse Objektzusammenführungen. Das erklärt auch, warum das Spiel trotz eher bescheidener Grafik einige Zeit zum Installieren braucht: Wegen der Massen an Dialogen werden satte 7 GByte Festplattenspeicher belegt.

Edna bricht aus
Edna bricht aus
Abgesehen davon präsentiert sich der Titel nicht sonderlich hardwarehungrig: Ein Pentium mit 1 GHz reicht ebenso wie 512 MByte RAM und eine Grafikkarte mit 64 MByte Grafikspeicher. Und auch der Preis ist gemäßigt: Etwa 30 Euro verlangt der Handel für das Adventure. Die USK hat den Titel ohne Altersbeschränkung freigegeben.

Fazit:

Edna bricht aus ist eine Hommage an die frühen LucasArts-Titel. Der abgedrehte Humor, das klassische Point&Click-Prinzip, die 2D-Welten und die ebenso obskuren wie unterhaltsamen Witze atmen den Geist von Monkey Island und Maniac Mansion. Umso beeindruckender ist allerdings, dass den Entwicklern hier keine Kopie, sondern ein rundum begeisternder Titel mit wunderbar ausgearbeiteten Charakteren, viel spielerischer Herausforderung und häufig zündendem Humor gelungen ist. Auch angesichts des günstigen Preises sollten, nein müssen Abenteuerfreunde zugreifen.

 Spieletest: Edna bricht aus - Point&Click-Spaß in der Klapse
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NochSoEiner 14. Jun 2009

Dito. Die technische Umsetzung ist eine Katastrophe - insbesondere wenn mann sie mit...

linuxjünger 08. Jul 2008

WINE aus den offiziellen Repos? -> kein 64bit-System Also sei schön froh, 64bit ist da...

chefdesigner 08. Jul 2008

Bin eben fertig geworden damit. Leider fehlt mir im Artikel der Hinweis auf die verdammt...

LazyLaPlante 01. Jul 2008

Oha! Oder so...:-)

Käufer 30. Jun 2008

Richtig, es ist eine Win-Win-Situation. Ich habe es mir gekauft, gerade weil es keinen...


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