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Roboter schlängelt sich durch Rohre

Norwegische Forscher entwickeln Roboter für die Inspektion von Rohrleitungen

Forscher des norwegischen Unternehmens Sintef entwickeln einen Roboter, der sich wie eine Schlange bewegt. Der flexible Roboter soll sich durch waagerechte und senkrechte Rohre bewegen und nach Lecks suchen.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Roboter besteht aus mehreren Gliedern, die über Gelenke miteinander verbunden sind. An jedem der Glieder sitzen zwei Räder, auf denen sich der Roboter durch Rohrleitungen bewegen soll. Der Unterschied zu existierenden Schlangenrobotern sei, dass sich diese nur waagerecht bewegen können, sagt Erik Kyrkjebø, Entwickler bei Sintef. "Wir wollen einen Roboter entwickeln, der auch klettern kann." Für eine Bewegung in der Vertikalen soll sich der Schlangenroboter an die Wand des Rohres drücken, etwa so, wie ein Mensch sich in einem Schacht mit Rücken und Füßen abstützt, und dann nach oben rollen.

Studie des Schlangenroboters (Quelle: Sintef)
Studie des Schlangenroboters (Quelle: Sintef)
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Einsatzgebiete für ihren Roboter seien Rohrleitungen, vor allem in Industrieanlagen, sagen die Wissenschaftler. Die Aufgaben sollen darin bestehen, Lecks in Gas- oder Wasserleitungen aufzuspüren oder Belüftungssysteme zu reinigen. Für den Einsatz soll der Roboter eine Beschreibung der Wege und der zu erledigenden Aufgaben mitbekommen. Mit einer eingebauten Kamera soll er Abzweigungen sehen und erkennen.

Derzeit befindet sich das System noch im Entwicklungsstadium. Bis Ende des Jahres wollen die Forscher einen anderthalb Meter langen Prototypen mit 11 Gliedern bauen.

Bei der Entwicklung des neuen Schlangenroboters können die Wissenschaftler auf die Erfahrungen zurückgreifen, die sie mit Vorgängern wie Aiko oder Anna Konda gesammelt haben. Anna Konda ist eine drei Meter lange Schlange, die für Feuerwehreinsätze konzipiert wurde. In ihrem Inneren verläuft ein Wasserschlauch, der die hydraulischen Motoren des Roboters antreibt und Wasser zum Löschen liefert.

Robotiker lassen sich gern von der Natur inspirieren. So standen bereits Fledermäuse und Insekten für militärische Aufklärungsroboter Modell. Ein delfinförmiger Roboter erkundet die Tiefsee, während sich Skorpione und Skarabäen zu fremden Himmelskörpern aufmachen sollen.

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Fruximuxi 26. Jun 2008

Du meinst vermutlich KARO/KAIRO oder MAKRO vom Fraunhofer IITB bzw. AIS. Die können...


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