Ubuntu für Mobile Internet Devices zum Ausprobieren

Erste Entwicklerversion verfügbar

Die Ubuntu-Version für Mobile Internet Devices (MID) steht nun als Entwicklerversion zum Download bereit. Die Linux-Distribution lässt sich in der Virtualisierungslösung KVM testen. In Zukunft soll die Mobilvariante dem regulären Ubuntu-Veröffentlichungszyklus folgen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Ubuntu MID Edition basiert auf der aktuellen Version 8.04 der Linux-Distribution. Sie wurde für Intels Atom-Prozessor optimiert und integriert im Rahmen des Moblin-Projektes entwickelte Techniken, um beispielsweise eine längere Batterielaufzeit zu erzielen.

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Die Distribution wurde so angepasst, dass sich die Programme gut auf den kleinen MID-Bildschirmen benutzen lassen. Zudem gibt es einen extra Mobil-Browser. Er nutzt die Gecko-Rendering-Engine des Mozilla-Projektes und besitzt eine Zoomfunktion. In der Standardinstallation gibt es zudem einen E-Mail-Client, eine Kalenderapplikation, ein Adressbuch, einen Mediaplayer und Dokumentenbetrachter.

Als Download stehen drei Varianten bereit: Eine lässt sich in der Linux-Virtualisierungslösung KVM starten, ein Image ist für die McCaslin-Plattform und auf einen Samsung Q1U abgestimmt. Die dritte Variante ist für die Menlow-Plattform, also Intels neue Atom-Prozessoren. Diese Fassung ist bisher nicht für Endnutzer empfohlen, da sie nur auf Entwicklergeräten laufen soll.

Ab Oktober 2008, wenn Ubuntu 8.10 erscheint, soll sich auch die MID-Edition an den sechsmonatigen Veröffentlichungsrhythmus halten. Ubuntu-Sponsor Canonical befindet sich mit einigen Geräteherstellern im Gespräch, so dass die Ubuntu MID Edition voraussichtlich auch vorinstalliert auf MIDs und Mini-Notebooks zu finden sein wird. Details hierzu gibt es noch nicht.

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