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Angetestet: Asus M930 fordert Nokias Communicator E90 heraus

Asus M930
Asus M930
Im Innern des Asus-Smartphones arbeitet ein OMAP-Prozessor von Texas Instruments mit einer Taktrate von 450 MHz, was offenbar zu wenig ist. Denn beim Starten von Applikationen reagiert das Mobiltelefon ein wenig träge. Innerhalb der Programme reagiert das Gerät hingegen zügig. Für Foto- und Videoschnappschüsse steht eine 2-Megapixel-Kamera bereit. Auf einen Autofokus muss der Nutzer allerdings verzichten. Dadurch werden Bilder leicht unscharf. Die Aufnahmen wirken zudem flau und wenig farbintensiv, so dass sich die Kamera nicht für wichtige Aufnahmen eignet.

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Das Asus M930 wie auch Nokias Communicator lassen sich über Sprachbefehle steuern. Doch während das E90 mit Deutsch gut klarkommt, verhört sich das M930 häufig und verrät statt der Uhrzeit gern alle noch nicht gelesenen SMS. Diese gibt das Smartphone übrigens Wort für Wort wieder, allerdings ist die Aussprache oft unverständlich. Der Nutzwert dieser Funktion ist also gering.

Asus M930
Asus M930
Das Windows-Mobile-Smartphone beherrscht HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/s sowie natürlich UMTS und funkt auf den drei GSM-Frequenzen 900, 1.800 sowie 1.900 MHz. Zudem sind Datenverbindungen via EDGE sowie GPRS möglich und alternativ kommt man mittels WLAN 802.11b/g ins Internet. Als weitere Drahtlostechnik ist Bluetooth 2.0 vorhanden, um entsprechendes Zubehör mit dem Mobiltelefon zu verbinden oder darüber Daten zu übertragen. Im Sprachtest klangen die Stimmen laut und gut verständlich, auch die Freisprechfunktion leistet gute Dienste und kann im Notfall als Ersatz für ein vergessenes Headset fungieren.

Bei der Akkulaufzeit verriet Asus nur die Angaben für den GSM-Betrieb. Demnach kann im GSM-Netz mit einer Akkuladung bis zu 5 Stunden telefoniert werden. Die Bereitschaftsdauer beziffert der Hersteller auf 8 Tage. Im UMTS-Betrieb wird vor allem die Gesprächsdauer deutlich kürzer ausfallen. Angaben zur Akkulaufzeit im UMTS-Betrieb wollte Asus auf Nachfrage nicht mitteilen. Generell verringern sich die Akkulaufzeiten bei intensiver WLAN-Nutzung.

Nach Asus-Angaben ist das Windows-Mobile-Smartphone M930 bereits im Handel erhältlich und kostet 449 Euro ohne Vertrag.

Fazit:
Das ungewöhnlich schmale Hauptdisplay des M930 und fehlende Applikationen zum Editieren von Office-Dokumenten begrenzen den Einsatzbereich des Windows-Mobile-Smartphones erheblich, obwohl das Gerätekonzept mehr verspricht. Zudem mindern das spiegelnde Display und die schlecht erreichbaren Steuerknöpfe das Vergnügen mit dem Smartphone. Das ist schade, denn die gute Tastatur und das Gerätedesign sind an sich gelungen. Enttäuschend ist auch die Qualität der eingebauten Digitalkamera und auf einen bereits vorinstallierten guten Internetbrowser muss der Nutzer ebenso verzichten wie auf integriertes GPS. [von Ingo Pakalski und Yvonne Göpfert]

 Angetestet: Asus M930 fordert Nokias Communicator E90 heraus
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el3ktro 01. Jul 2008

U.a. hier: http://www.applephoneinfo.de/2008/02/iphone-marktant.html. Die 26% hatte ich...

el3ktro 01. Jul 2008

Das habe ich auch nie behauptet - trotzdem finde ich den Ansatz ZWEI Tastaturen in so...

blub 30. Jun 2008

nu also komm, dein tolles eiphone bedienst du auch nicht mit den fuessen... /.witz

Jora Gi 30. Jun 2008

So ist´s richtig: Ein Smartphone aufgrund von Windows abwerten! Danke MS

Blork 30. Jun 2008

Dann hast du mind 6* mehr Farben :-)


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