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Test: AMDs Radeon 4850 und 4870 - Nvidia unter Druck

Chipgeneration RV770 ordnet den Markt neu

AMD läutet die "Era of Tera" ein: Der neue Grafikprozessor RV770 besitzt eine theoretische Rechenleistung von über 1 Teraflops. Davon kommt beim Spieler als echte Grafikleistung so viel an, dass zu Preisen der Mittelklasse nun schon Karten zu haben sind, die für fast alle aktuellen Spiele völlig ausreichen. Wir testen Radeon HD 4850 und 4870 und bieten zudem einen Ausblick auf Nvidias Konterversuch der GeForce 9800 GTX+.

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AMDs Grafikabteilung ATI hat, mehr als jeder andere GPU-Hersteller, die holprig ablaufende Markteinführung von neuen Produkten zur Tradition gemacht. Die letzte vollständig neue Architektur R600 (Radeon HD 2900 XT) kam im Mai 2007 rund ein halbes Jahr später auf den Markt als ursprünglich geplant - und enttäuschte. Erst mit dem überarbeiteten RV670 (Radeon 3800) zeigte sich, was in dem Design an Rechenleistung und Energieeffizienz steckt.

Die erste Multi-GPU-Karte für DirectX-10 von AMD, die 3870 X2, verpasste das Weihnachtsgeschäft 2007 und kämpfte mit Treiberproblemen. Zwar liefen aktuelle Spiele fehlerfrei, aber nicht alle profitierten vom zweiten Grafikprozessor. Und auch bei der neuen Generation mit der GPU RV770 überschlugen sich zuletzt die Ereignisse.

4870 und 4850 (unten)
4870 und 4850 (unten)
Laut Aussagen von Grafikkartenherstellern war der neue Chip zunächst für den August 2008 geplant. AMD soll ihn diesen unbestätigten Angaben zufolge vorgezogen haben, um Nvidias GT-200 Paroli zu bieten - zumindest was den Neuigkeitswert der Grafikkarten betrifft, denn preislich spielen die schnellsten Nvidia-Karten in einer anderen Liga. Als schließlich in der vergangenen Woche die ersten 4850-Karten bei den Händlern auftauchten, gab AMD die ersten Benchmarks mit nicht einmal acht Stunden Vorwarnzeit für Hardwaretester frei.

Die zeigten sich nur selten begeistert, stellten der Leistung der neuen Karten aber ein gutes Zwischenzeugnis aus. Wie die Architektur aussieht, welche Energiemengen sie verschlingt und was das größere Modell 4870 kann, wollte AMD noch unter Verschluss halten.

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Dabei - so viel sei an dieser Stelle vorweggenommen - muss sich AMD mit seinen neuen Produkten zum ersten Mal seit Jahren in keinster Weise verstecken. Im Gegenteil: Nvidias in puncto Preis/Leistung konkurrenzfähiges Produkt GeForce 9800 GTX wurde unmittelbar nach Erscheinen der Benchmarks im Preis gesenkt. Zu solchen Maßnahmen hat sich der Marktführer bei Spielegrafikkarten seit Jahren nicht mehr hinreißen lassen.

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