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Test: AMDs Radeon 4850 und 4870 - Nvidia unter Druck

Fazit:

Noch nie gab es so viel Rechenleistung für so wenig Geld. Dieses Fazit könnte eigentlich unter jedem Hardwaretest stehen, denn sonst hätten neue Produkte wenig Sinn. Im Falle der 4800er-Generation von AMD krempeln die neuen Karten aber gleich den Markt um. Eine 150-Euro-Karte, die in der für 22-Zoll-Displays typischen Auflösung von 1.680 x 1.050 samt Anti-Aliasing mit DirectX-10-Spielen nicht in die Knie geht, gab es schlicht noch nicht. Der Einstiegspreis für anspruchsvolles Spielen am PC ist durch die HD 4850 um rund 100 Euro günstiger geworden.

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Schon diese kleine Karte der neuen AMD-Serie ist in vielen Tests schneller als die bisher noch über 200 Euro teure 9800 GTX von Nvidia. Und die 4870 hängt bis auf Trackmania United auch eine übertaktete 9800 GTX, die laut Nvidia der kommenden GTX+ entsprechen soll, in allen Leistungsmessungen ab. Vor allem mit höheren Auflösungen und bei Anti-Aliasing zeigt die 4870, was sie kann. Wenn sich der von AMD für diese Karte angepeilte Preis von unter 250 Euro auch am Markt durchsetzen lässt, hat Nvidia ein größeres Problem.

Mehr Geld müssen nämlich nur absolute Technikfans mit 30-Zoll-Monitoren ausgeben, um eine der GT-200-Karten zu erstehen, die erst ab 300 Euro zu haben sind. Zwischen den nun unter 200 Euro angebotenen 9800-GTX-Karten und den GT-200-Modellen klafft eine Lücke.

AMDs Plan: CrossFire schlägt GT-200
AMDs Plan: CrossFire schlägt GT-200
In die will AMD mit CrossFire-Verbünden aus zwei 4850-Karten vorstoßen, was dem Anwender aber wieder die bekannten Probleme bringt: hohe Leistungsaufnahme, Mikroruckler und die Abhängigkeit von Treiberunterstützung für jedes einzelne Spiel.

Ob das klappt, bleibt abzuwarten. Die auf der im November 2006 vorgestellten G80-Architektur basierenden G92-Karten von Nvidia wie die 9800 GTX sind nun aber technisch deutlich überholt. In allen Marktsegmenten punkten kann Nvidia erst wieder, wenn der GT-200 auf 55 oder gleich 45 Nanometer geschrumpft wird und dann billiger herzustellen ist.

Bis das passiert, kann AMD in der preislichen Mittel- und Oberklasse von 150 bis 300 Euro gutes Geld verdienen. Nötig hätte es der angeschlagene Konzern, auch wenn die Umsätze der Grafikabteilung kaum das verlustreiche Prozessorgeschäft aufwiegen können.

Doch auch AMD hat sich mit der 4800-Serie ein Problem geschaffen: Die äußerst stromhungrige 3870 X2 ist durch die 4870 obsolet geworden. Gerade einmal fünf Monate konnten Käufer dieser Karte das Gefühl haben, ein High-End-Produkt zu besitzen. Die 4870 ist nicht nur schneller, sondern beim Spielen auch noch sparsamer. Die bereits angekündigte 4870 X2 muss nun zügig auf den Markt kommen, wenn AMD mit dem Bekenntnis zu Multi-GPU-Karten glaubhaft bleiben will.

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tha_specializt 06. Okt 2008

Grobfug, wer informiert ist gewinnt: http://techreport.com/articles.x/15293/1 --> nach...

Rassmus 27. Jul 2008

*fap*fap*fap*

Leser 28. Jun 2008

Wahlweise AMD oder Intel ;)

/dev/null 27. Jun 2008

Richtig! Nvidia deaktiviert in neuen Treibern sogar manche Funktionen, um alte Karten...

fettfleisch 26. Jun 2008

Stimmt das? Das waere echt krass! (obwohl einfaches Malnehmen wohl nicht ganz korrekt...


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