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Nokia kauft Plazes

Berliner Start-up verbindet Orte mit Menschen. Nokia kauft das Berliner Start-up Plazes, das eine mobile Applikation entwickelt, die Menschen zeigt, was aktuell um sie herum passiert. Um das 2005 gegründete Unternehmen war es zuletzt recht ruhig geworden.
/ Jens Ihlenfeld
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Plazes wurde 2005 gegründet, erfuhr aufgrund der prominenten Geldgeber Esther Dyson, Marc Andreessen (Netscape) und Martin Varsavsky (Fon) viel Aufmerksamkeit und beschäftigt derzeit 13 Mitarbeiter. Im Februar 2007 konnte das Unternehmen dann 2,7 Millionen Euro Risikokapital einsammeln, doch der breite Erfolg für das auf Geo- und Social-Tagging spezialisierte Unternehmen stellte sich bislang nicht ein.

Im Juni 2007 stellte Plazes eine neue Version seiner "geo-sozialen Navigation" vor. Die Nutzer des Dienstes teilen sich untereinander ihren aktuellen Standort mit, der in Echtzeit für andere Plazes-Nutzer sichtbar ist. Dabei werden die besuchten Lieblings- und Alltagsorte mit den Nutzerprofilen verknüpft, so dass ein ortsbezogener Kontext entsteht. Ihren Standort können Nutzer mit der Software Plazer oder per SMS eingeben und auch ein Webinterface steht zur Verfügung.

Nokia will die Technik von Plazes nun in die eigenen Dienste integrieren und setzt dabei auch auf das bisherige Plazes-Team. Nach Abschluss der Übernahme, die für das dritte Quartal 2008 erwartet wird, soll Plazes in Nokias Sparte Services & Software integriert werden.


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