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Weiteres Verfahren gegen Mobilcom-Gründer

Es geht um 70 Millionen Euro

Der Gründer des Telekommunikationsunternehmens Mobilcom hat wieder Ärger mit der Justiz. Nach einem Magazinbericht wurde vom Landgericht Kiel ein neues Verfahren gegen Gerhard Schmid eröffnet. Es geht um den Vorwurf, der Unternehmer habe 2001 rund 70 Millionen Euro an die Firma seiner Frau überwiesen - ohne Grund.

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Bewahrheiten sich die Vorwürfe vor Gericht, hätte sich Schmid einem Bericht des Spiegel zufolge der Untreue gegenüber der Mobilcom AG schuldig gemacht. Mobilcom wurde mittlerweile mit Freenet verschmolzen.

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Schmid soll dem Bericht nach als Chef des Unternehmens Mobilcom den Geldbetrag ohne Rechtsgrundlage an die Millenium GmbH überwiesen haben. Die Millenium AG wird von Schmids Ehefrau Sybille Schmid-Sindram geführt. Schmid bestreitet die Vorwürfe.

Eigentlich liegt die Anklageerhebung schon einige Jahre zurück. 2003 hatte die Staatsanwaltschaft allerdings eine Schlappe einstecken müssen. Das Landgericht wies sie wegen mangelnden Tatverdachts zurück. Die Staatsanwaltschaft konnte gegen diese Entscheidung erfolgreich Beschwerde vor dem Oberlandesgericht einlegen.



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