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Displayrechner mit Atom-Prozessor hält -40 Grad Celsius aus

Lüfterloses Design und gehärtetes Gehäuse. MEN Micro hat einen Rechner vorgestellt, der in extremen Temperaturbereichen arbeitet und mit einem Atom-Prozessor von Intel ausgestattet ist. Der als "Panel PC" bezeichnete Rechner ist in einem vandalismussicheren Alugehäuse untergebracht, besitzt keinen Lüfter und soll von minus 40 bis plus 75 Grad Celsius genutzt werden können. Das Display sitzt mit im Gehäuse.
/ Andreas Donath
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Den Einsatzzweck für den DC1 sieht der Hersteller in der Industrie, in medizinischen Anwendungen und der Werbung. Als Prozessor wird Intels Atom mit 1,6 GHz eingesetzt. Dazu kommen 1 GByte fest eingelöteter Arbeitsspeicher und eine Flashdisk mit 4 GByte Speicher. Außerdem sind zwei USB-Anschlüsse vorhanden. Windows XP wird als Image mitgeliefert.

Der DC1 benötigt im Betrieb nur 20 Watt und kann sogar eine Viertelstunde lang bei 85 Grad Celsius betrieben werden. Der Kunde hat die Wahl zwischen mehreren Hardwareausstattungen, die modular ausgewählt werden können. Von Haus aus ist das Display 15 Zoll groß, wahlweise aber auch mit einer Diagonale von 12 oder 19 Zoll erhältlich. Die Stromversorgung kann über unterschiedliche Netzteile realisiert werden, angefangen von 9 bis 36 Volt bis hin zu 18 bis 75 und 36 bis 154 Volt.

Neben einer eingebauten Ethernet-Schnittstelle mit zwei Ports lassen sich unterschiedliche Netzwerkoptionen ordern – WLAN, Wimax, GSM/GPRS sowie UMTS stehen auf der Ausstattungsliste und können über eine MiniPCI-Express-Erweiterung eingesetzt werden. Neben dem eingebauten Display lässt sich auch noch ein weiteres über DVI-D anschließen.

Die Preisliste des DC1 beginnt bei rund 3.130 US-Dollar.


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