Google Trends für Websites - Alternative zu Alexa
Google Trends gibt nun auch Hinweise darauf, wie viele Besucher eine Website im Laufe der Zeit hat. Bisher gab das Angebot nur Aufschluss darüber, welche Suchbegriffe zu welcher Zeit besonders oft abgefragt werden. Damit tritt Google Trends in Konkurrenz zur Amazon-Tochter Alexa.
Hierzulande veröffentlichen Organisationen wie IVW(öffnet im neuen Fenster) (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) oder AGOF(öffnet im neuen Fenster) (Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung) Zugriffszahlen und Reichweiten von Webangeboten. Diese decken aber nur einen kleinen Teil des Webs ab. Für Websites, die an diesen kostenpflichtigen Zählungen nicht teilnehmen, gibt es nur wenige Datenquellen, die vergleichbare Zahlen veröffentlichen – und noch weniger, die diese kostenlos veröffentlichen.
Google bietet nun mit seinem Angebot eine Alternative. Dabei nutzt Google Trends für Websites(öffnet im neuen Fenster) verschiedene Datenquellen, unter anderem Google Analytics, sofern die jeweiligen Website-Besitzer zugestimmt haben, ihre Daten zum anonymen Vergleich mit anderen zur Verfügung zu stellen. Außerdem fließen in die Google Trends Daten von Marktforschern ein, die aus Befragungen stammen. Dennoch handelt es sich bei den Zahlen laut Google nur um Schätzungen, bei denen Googles eigene Seiten im Übrigen weitgehend außen vor bleiben. Ein Ausnahme macht hier z.B. Feedburner(öffnet im neuen Fenster) .
Konkrete Zahlen zeigt Google Trends nicht, für sehr kleine Seiten finden sich bei Google keine Angaben. Dennoch lassen sich Größenvergleiche anstellen, da Google die Graphen zweier Websites in einem Diagramm darstellt, wenn deren URLs mit Komma getrennt angegeben werden. Die Ergebnisse unterscheiden sich zum Teil deutlich von den Informationen, die bei Alexa.com zu finden sind.
Fertig ist Google Trends noch nicht, es ist weiterhin Teil von Google Labs, unter dessen Dach experimentelle Google-Projekte zusammengefasst sind.