Abo
  • Services:

Handy-TV mit DVB-H droht zu sterben

Mobile 3.0 fehlen Sendelizenzen und Vertriebsunterstützung

Der Plattformbetreiber Mobile 3.0, der Handy-TV in Deutschland zum Durchbruch bringen will, kämpft um seine Zukunft. Denn noch immer sind die Landesmedienanstalten in einigen Bundesländern mit der Frequenzvergabe nicht weitergekommen. Aufgrund der Verzögerung könnte der Erfolg ausbleiben.

Artikel veröffentlicht am ,

Ein kommerzieller Start im Frühjahr 2009 ist nicht mehr sicher, berichtet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf Insiderkreise. Eigentlich sollte zur Fußball-Europameisterschaft Handy-TV auf DVB-H-Basis bundesweit verfügbar sein. Doch in Bremen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurden die Frequenzen bislang nicht vergeben, berichtet die Zeitung. Sogar die Rückgabe der Sendelizenzen sei aufgrund der Probleme möglich.

Stellenmarkt
  1. Online Verlag GmbH Freiburg, Freiburg
  2. über duerenhoff GmbH, Ulm

Doch nicht nur politische Rangeleien, sondern auch der technische Fortschritt könnten das Ende von DVB-H einläuten, noch bevor der kommerzielle Betrieb aufgenommen wurde. Die in Handys eingesetzten Chips sind mittlerweile leistungsfähiger geworden und können das anspruchsvollere DVB-T darstellen, das als "Überallfernsehen" propagiert wird.

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zeigt sich nach Informationen über die schleppende Frequenzvergabe enttäuscht. Mit mobilem Fernsehen über DVB-H sollte ein neuer Markt entstehen - und neue Umsätze generiert werden. Mit DVB-T ist dies kaum möglich. Die Kunden müssten dafür nicht extra zahlen - bei DVB-H war dies zumindest geplant.

Nach Studienergebnissen ist die Zahlungsbereitschaft für mobiles Fernsehen sowieso gering, vor allem wenn es ohne Zusatzdienste realisiert wird. Mobilfunkbetreiber teilten gegenüber der FTD mit, dass Mobile 3.0 noch keine Gespräche geführt habe. Ohne deren Verkaufsunterstützung dürfte es aber kaum möglich sein, mobiles Fernsehen auf dem Handy zu einer Erfolgsgeschichte zu machen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Andi-Y 30. Jul 2008

@ Chris: Recht hast du! Is ja klar dass sich das nicht durchsetzt, wenns schon kostenlose...

kasimiri 21. Jun 2008

Ihr kapiert es nicht, die Kunden wollen für Briefmarken-TV oder Handy-TV auch nicht extra...

Dummschwatz 21. Jun 2008

Nur hätte das ruhig der Markt entscheiden sollen, und nicht irgendwelche Beamte, die die...

trolltöter 20. Jun 2008

-.- 20. Jun 2008

Das ist zwar eine wünschenswerte Idee, aber eher problematisch: Einerseits wird das die...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 3 XL - Test

Das Pixel 3 XL ist eines von zwei neuen Smartphones von Google. Das Gerät soll dank Algorithmen besonders gute Fotos machen - in unserem Test kann Google dieses Versprechen aber nur bedingt halten.

Google Pixel 3 XL - Test Video aufrufen
Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

Geforce RTX 2070 im Test: Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert
Geforce RTX 2070 im Test
Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert

Die Geforce RTX 2070 ist die günstigste oder eher am wenigsten teure Turing-Grafikkarte von Nvidia. Sie ist schneller und sparsamer als eine Geforce GTX 1080 oder Vega 64 und kostet je nach Modell fast genauso viel. Wir haben zwei Geforce-RTX-2070-Varianten von Asus und MSI getestet.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Turing-Grafikkarten Geforce RTX werden sparsamer bei multiplen Displays
  2. Turing-Grafikkarten Nvidias Founder's Editions gehen offenbar reihenweise kaputt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX sollen Adobe Dimension beschleunigen

Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

    •  /