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Kid Rock: P2P statt iTunes

US-Rockstar hat nichts dagegen, wenn Fans seine Songs aus dem Internet laden

Kid Rock hat bewiesen, dass Musiker auch ohne iTunes erfolgreich sein können: Sein letztes Album kam auf Platz eins in den US-Charts, obwohl es in Apples Onlinemusikgeschäft nicht erhältlich ist. Der Rockmusiker hält iTunes für einen Teil des Musikgeschäftes, in dem das Geld die Unternehmen und nicht die Musiker bekommen. Es macht ihm nichts aus, wenn Fans seine Stücke illegal aus dem Internet herunterladen.

Kid Rock hält nicht viel von Apples Onlinemusikgeschäft iTunes. Es sei, sagte der US-Rockmusiker in einem Interview mit der BBC, auch nur ein Teil des bekannten Musikgeschäftes: iTunes und die Plattenfirma bekämen Geld, behielten es aber für sich und gäben es nicht den Musikern.

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Kid Rock in Aktion (Foto: Atlantic Records)
Kid Rock in Aktion (Foto: Atlantic Records)

Dabei hätte das Internet durchaus einiges an der Situation ändern können: "Das Internet bot allen die Chance für eine faire Behandlung: Die Kunden hätten faire Preise bekommen, die Musiker wären fair bezahlt worden, und die Plattenfirmen hätten Geld verdient", so Kid Rock. Doch die Chance sei vertan worden und alles in dem Geschäft beim Alten geblieben.

Kid Rock entschloss sich deshalb, seine Musik nicht über iTunes anzubieten. Er ist damit einer der wenigen bekannten Musiker, deren Stücke es nicht in dem Onlinegeschäft zu kaufen gibt. Mit kleinen Ausnahmen: So ist die aktuelle Single "All Summer Long" in einigen europäischen iTunes-Stores, darunter auch in Deutschland erhältlich. Er habe das nicht verhindern können, sagte der Musiker. Das gilt auch für sein Debütalbum "Grits Sandwiches For Breakfast", an dem er keine Rechte hält.

Die iTunes-Abstinenz macht sich allerdings bemerkbar, sagte Kid Rock. Er verkaufe deshalb 10 bis 20 Prozent weniger Platten. Aber: "Ich habe gerade eine Million Platten verkauft, da merke ich das nicht wirklich." Wie das Beispiel von Kid Rock beweist, können Musiker auch ohne iTunes erfolgreich sein: Obwohl es nicht bei iTunes angeboten wurde, kletterte sein letztes Album "Rock 'n' Roll Jesus" 2007 in den USA auf den Spitzenplatz.

Anders als manche seiner Kollegen, wie etwa Metallica, hat Kid Rock, der eigentlich Robert James Ritchie heißt, ein entspanntes Verhältnis zu Tauschbörsen. "Ich sagte den Kids, ladet meine Stücke illegal herunter. Ich habe nichts dagegen. Wenn ich will, dass ihr meine Musik hört, dann kann ich ja live spielen." Sehr zum Entsetzen seiner Plattenfirma, die ihn aufforderte, das zu lassen, schließlich bestählen die Nutzer das Unternehmen und ihn selbst. Er habe entgegnet, er werde sich nicht gegen Diebstahl an einem Unternehmen einsetzen, das seinerseits die Musiker bestehle.

"Es macht mir nichts aus, dass die Leute meine Musik klauen. Das ist in Ordnung", sagte der Rockmusiker. Allerdings sollte man gleiche Bedingungen schaffen - und nicht nur Musik stehlen. "Wisst ihr, wie viel Geld die Ölfirmen haben? Wenn ihr Benzin braucht, füllt einfach euren Tank und fahrt weg. Es wird ihnen nicht fehlen." Gefragt, ob er das auch selbst tue, antwortete Kid Rock lapidar: "Ich stehle nicht. Ich bin reich."


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laZee 20. Jun 2008

Hast du ne gute Empfehlung für nen Musikshop ohne DRM? Natürlich am Liebsten mit großer...

ooohje 20. Jun 2008

und du glaubst den scheiß den du von dir gibbst?

knuddel 20. Jun 2008

viel spass an deiner tankstelle :D :D

Stereoide 20. Jun 2008

Aber wie klingt denn bitte Kid Country? Das geht ja mal gar nicht ;)

Noah mit dem Arche 19. Jun 2008

Er ist ja nun wahrlich nicht der erste Popstar oder Musiker, der laut tönt, "Klaut doch...


splash ;) / 19. Jun 2008

P2P statt iTunes - Das Modell Zukunft?



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