Versatel übernimmt Kabelnetzbetreiber für 30 Millionen Euro

"Günstiger als Ausbau des eigenen Glasfasernetzes"

Der Telekommunikationsanbieter Versatel übernimmt für 30 Millionen Euro den Kabelnetzbetreiber AKF Telekabel TV und Datennetze GmbH (AKF). AKF wurde in den vergangenen Jahren zur Kabelplattform für Wohnungsgesellschaften ausgebaut.

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Wie Versatel bekanntgab, steht die Zustimmung der Kartellbehörde noch aus. Die erworbene Gesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main gehört zum Konzernverbund der Deutsche Wohnen AG.

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Mit dem Erwerb eines Kabelnetzbetreibers der letzten Meile, Netzebene 4 (Hausnetz), erschließt sich Versatel den technischen Zugang zum Endkunden. In den Gebieten, in denen AKF präsent ist, will Versatel so von der Deutschen Telekom unabhängiger werden und die Entgelte für Teilnehmeranschlüsse sparen. Nach den Angaben hat AKF Verträge mit 76.000 Haushalten, davon sind unter 40.000 Kundenanschlüsse rückkanalfähig.

"Die Akquisition von AKF stellt in diesem Fall eine deutlich kostengünstigere und schneller realisierbare Lösung zum Ausbau des eigenen Glasfasernetzes dar", so Peer Knauer, Vorstandschef von Versatel, der im Januar 2008 bereits Übernahmen angekündigt hatte. Zuvor war eine turbulente Beinahe-Übernahme von Versatel durch United Internet gescheitert. United Internet hielt zum Jahresbeginn 25,05 Prozent des Grundkapitals von Versatel.

Mit dem AKF-Kabelnetz will Versatel künftig Dienste mit Bandbreiten von mehr als 20 MBit/s anbieten. Zudem plant Versatel Bündelangebote, wie Triple- und Quadruple-Play, also die Verknüpfung von Mobilfunk-, Fernseh-, Internet- und Telefondienstleistungen und -produkten.

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