Spore: Penismonster statt Knuddelviecher (Update)

Wettstreit um potenziell missbräuchliche Nutzung des Spore-Kreatureneditors

Wenige Tage, nachdem Electronic Arts den kostenlosen Kreatureneditor für das Aufbaustrategiespiel Spore veröffentlicht hat, ist unter Spielern ein bizarrer Wettbewerb ausgebrochen: Wer bastelt das lustigste Penismonster?

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Immerhin: Wer im Kreatureneditor von Spore ein Peniswesen bastelt, spielt kein sogenanntes Killerspiel und lernt den Umgang mit 3D-Softwareumgebungen. Trotzdem dürften sich Electronic Arts und Moralapostel über den jüngst ausgebrochenen inoffiziellen Wettstreit um das lustigste Penisvideo nur hinter vorgehaltener Hand freuen. Eigentlich ist der Kreatureneditor des Aufbauspiels dazu gedacht, dass Spieler neue und eher brave Lebewesen basteln. User haben allerdings herausgefunden, dass sich Modulkörperteile wie Nase, Mund, Stachel und so weiter so zusammenstellen lassen, dass der Eindruck von mehr oder weniger mächtigen, großen, schlanken oder sonstwie geformten und auf und ab wippenden männlichen Geschlechtsteilen entsteht.

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Allein bei Youtube.com tauchen nach Eingabe der Stichworte "Spore" und "Penis" derzeit (17:30 Uhr am 18. Juli 2008) genau 253 Treffer auf, viertelstündlich kommen weitere hinzu. Das aktuell beliebteste mit dem Namen "Spore Penis Monster" war beim Besuch von Golem.de bereits 54.792-mal angeklickt worden. Auf anderen Videofilmplattformen findet sich weiteres Material.

Trotz des derzeitigen thematischen Schwerpunkts der Hobbyentwickler: Der Editor eignet sich auch prima dazu, weniger schräge, aber dennoch kreative Schöpfungen zu entwickeln.

Nachtrag vom 19. Juni 2008, um 14:35 Uhr:
Laut einer Meldung auf Gamesradar.com hat Electronic Arts mittlerweile einige der User angeschrieben, die mit dem Spore-Kreatureneditor Penismonster oder anderweitig als anstößig empfundenes Wesen gebastelt haben. EA wirft den Spielern vor, gegen die Nutzungsbestimmungen der Software zu verstoßen und droht mit Sperrung des Accounts.

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