Abo
  • Services:

Test: OpenSuse 11.0 mit KDE 4

Neuer Installer und überarbeitetes Paketmanagement

Das von Novell gesponserte OpenSuse-Projekt hat die Version 11.0 seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Die Entwickler haben sich dabei vor allem Problemen der letzten Versionen angenommen. Wie üblich wurde auch die enthaltene Software auf den aktuellen Stand gebracht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Gnome
Gnome
Die erste Änderung fällt gleich zu Beginn auf: Der Installer wurde überarbeitet. Und das nicht nur optisch. Beispielsweise wird der Benutzer nun bereits während der Installation und nicht erst danach angelegt. Zudem gibt es eine neue Option, um das Passwort des Benutzers gleichzeitig zum Root-Passwort zu machen. Das OpenSuse-Projekt begründet diese Möglichkeit damit, dass viele Anwender genau diese Konfiguration nutzten. Wenngleich natürlich dazu zu raten ist, für ein sicheres System verschiedene Passwörter zu wählen.

OpenSuse schlägt keine Desktopoberfläche zur Installation vor. Der Anwender muss also selbst wählen. Bei OpenSuse 11 zwischen Gnome, KDE 3.5 und KDE 4.0 - für Einsteiger eine schwere Frage. Dafür läuft der Rest der Installation fast gänzlich ohne Benutzereingriff ab und ist damit sehr leicht zu bewerkstelligen. Die Partitionierung erfolgt auf Wunsch automatisch. Wer mehr möchte, bekommt etwa die Möglichkeit, Partitionen zu verschlüsseln.

Gnome
Gnome
Abschließend gibt es die altbekannte Übersicht der Konfiguration, bis sich eine weitere Neuerung bei der Installation bemerkbar macht. OpenSuse 11.0 nutzt sogenannte Schemata. Dabei wird ein Standardsystem als Abbild in Form eines Tar-Paketes auf die Festplatte übertragen und ausgepackt. So müssen nur wenige Pakete über den RPM-Paketmanager installiert und eingerichtet werden. Stattdessen reicht zum Schluss eine Konfiguration einiger Pakete, was die Installation sehr beschleunigt.

Ein System lässt sich auch ohne Netzwerk von nur einer CD einrichten. Und: Die KDE- und Gnome-Live-CDs enthalten jetzt die deutschen Sprachpakete.

Test: OpenSuse 11.0 mit KDE 4 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 28,99€
  2. 59,99€
  3. 44,99€

chriswü 12. Nov 2008

Auf der Suche nach Erfahrungsberichten über das neue Suse 11 bin ich über Dein Posting...

Heitmann 14. Aug 2008

Ja, Knopix nutzt KDE, genau wie Kubuntu. Ubuntu nutzt Gnome, genau so wie Nopix. Alles...

hannes_a 15. Jul 2008

danke für den hinweis, wenn es nicht geht, dann melde ich mich wieder

kaotixx 13. Jul 2008

Ganz geau !!!! Ich beobacht SuSE seit Jahren. Nach der Übernahme durch Novel ging der...

fettfleisch 23. Jun 2008

Ganz einfach: weil bei mehr als 4Gig RAM-Speicher die Adressierung mit 32bit schwieriger...


Folgen Sie uns
       


Intel NUC8 - Test

Winzig und kraftvoll: der NUC8 alias Hades Canyon.

Intel NUC8 - Test Video aufrufen
God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten
  2. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  3. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen

    •  /