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Test: OpenSuse 11.0 mit KDE 4

Yast
Yast
Ansonsten präsentiert sich OpenSuse weitgehend auf dem aktuellen Stand. Der Linux-Kernel 2.6.25, GCC 4.3 und Glibc 2.8. OpenOffice.org ist in der Version 2.4 dabei. Für den Servereinsatz gibt es Samba 3.2.0, Apache 2.2.8 und MySQL 5.0.51a sowie PHP 5.2.5. Zur Virtualisierung gibt es Xen und Virtualbox. Für Sicherheit sorgt AppArmor, das die Rechte von Programmen auf Basis von Profilen einschränkt.

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Multimedia bleibt wie bei allen freien Distributionen problematisch. Einige GStreamer-Plug-ins sind bei OpenSuse schon dabei, so dass sich MP3s direkt wiedergeben lassen. Zusätzliche Codecs müssen nachinstalliert werden, was OpenSuse einem aber einfach macht. Der Realplayer ist ebenfalls direkt an Bord. Proprietäre Grafiktreiber können nachinstalliert werden. Hierfür muss nur das entsprechende Repository im Modul "Community Repositories" des Konfigurationswerkzeuges Yast aktiviert werden.

Fazit:
Technisch unterscheidet sich OpenSuse 11 nicht groß von Fedora 9 und Ubuntu 8.04. Die neue Installation macht die Einrichtung der Distribution wesentlich einfacher. Yast ist immer noch ein Argument für Neueinsteiger. Andererseits ist Yast leider in Teilen immer noch extrem unübersichtlich, da zusammenhängende Aufgaben oft über mehrere Module verteilt sind. So ist Yast zwar oft eine große Hilfe, manchmal aber auch nervenaufreibend.

Compiz-Einstellungen
Compiz-Einstellungen
Auch die angepassten Startmenüs sind Geschmackssache. Während das KDE-Menü immerhin leicht zu benutzen ist, ist das Gnome-Menü recht unübersichtlich. Gerade aber die Tatsache, dass sich die Entwickler Problemen der Distribution - wie der Paketverwaltung - widmeten, ist positiv und ein Argument für OpenSuse-Nutzer, auf die neue Version zu aktualisieren. So ist OpenSuse 11 ein solides Update geworden, an dem es wenig auszusetzen gibt. Nur wer KDE 4.0 nutzen will, sollte sich auf alle Fälle auch KDE 3.5 mitinstallieren. Und sich dann noch bis zur Veröffentlichung von OpenSuse 11.1 gedulden oder im Juli 2008, wenn KDE 4.1 freigegeben wird, dieses selbst nachinstallieren.

OpenSuse 11.0 steht ab sofort für x86, x64 und PPC zum Download bereit. Für 60 Euro gibt es auch eine Boxversion der Linux-Distribution. Die enthält 90 Tage Support per Telefon und E-Mail sowie eine sechsstündige Videoeinführung in Suse, OpenOffice.org und andere Programme.

 Test: OpenSuse 11.0 mit KDE 4Test: OpenSuse 11.0 mit KDE 4 
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chriswü 12. Nov 2008

Auf der Suche nach Erfahrungsberichten über das neue Suse 11 bin ich über Dein Posting...

Heitmann 14. Aug 2008

Ja, Knopix nutzt KDE, genau wie Kubuntu. Ubuntu nutzt Gnome, genau so wie Nopix. Alles...

hannes_a 15. Jul 2008

danke für den hinweis, wenn es nicht geht, dann melde ich mich wieder

kaotixx 13. Jul 2008

Ganz geau !!!! Ich beobacht SuSE seit Jahren. Nach der Übernahme durch Novel ging der...

fettfleisch 23. Jun 2008

Ganz einfach: weil bei mehr als 4Gig RAM-Speicher die Adressierung mit 32bit schwieriger...


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