Vierte Runde: EA verlängert Übernahmeangebot für Take 2

Electronic Arts bietet unverändert rund 2 Milliarden US-Dollar für Konkurrenten

Die Welt hat schon spannendere Übernahmeschlachten gesehen: EA hat sein gerade abgelaufenes Angebot für Take 2 um einen weiteren Monat verlängert, ohne den Preis zu erhöhen. Das Management von Take 2 rät seinen Anteilseignern erneut ab, das feindliche Übernahmeangebot anzunehmen.

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Seit dem 24. Februar 2008 bietet Electronic Arts gut 2 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 1,3 Milliarden Euro) für Take 2. Jetzt hat EA sein Angebot einfach um einen weiteren Monat verlängert: Wer Aktien von Take 2 besitzt, kann sie nun bis zum 18. Juli 2008 für genau 25,74 US-Dollar an EA verkaufen. Knapp acht Prozent der Take-2-Aktionäre haben diese Offerte bislang angenommen. "Wir gratulieren Rockstar zur erfolgreichen Veröffentlichung von GTA 4 und sind trotzdem überzeugt, dass unser Angebot auf Basis des langfristigen Wertes der gesamten Firma Take 2 fair ist", sagt Owen Mahoney, Senior Vice President of EA Corporate Development.

Fast schon gelangweilt wirkt die Erklärung, mit der Take 2 wie in früheren Fällen seinen Aktionären rät, das Angebot abzulehnen. "Der Vorstand bleibt einstimmig der Meinung, dass das Angebot den besten Interessen der Aktionäre von Take 2 widerspricht, deshalb empfiehlt der Vorstand weiterhin, dass Anteilseigner ihre Papiere nicht an EA verkaufen", sagt Take-2-Boss Strauss Zelnick. Er betont, dass er weiterhin auf der Suche nach einem Zusammenschluss oder einer Übernahme mit mehreren Partnern ist, sich aber auch eine unabhängige Zukunft gut vorstellen kann. Zu jüngsten Spekulationen um Ubisoft äußerte er sich nicht.

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