Intels Nehalem soll Stromsparmodi schneller wechseln
Moderne Mikroprozessoren schalten ständig Teile ihrer Funktionseinheiten oder Caches ein oder aus, was über die "P-States" kontrolliert wird. Ein solcher "Power State" gibt unter anderem an, welcher Takt und welche Spannung an einem Teil der Schaltung anliegt. Für den Takt ist ein Taktgeber in Form einer Phasenregelschleife mit der englischen Abkürzung "PLL" (phase locked loop) zuständig.
Die PLL für Intels Nehalem soll 56 Prozent schneller arbeiten als bei bisherigen Intel-Prozessoren, erklärte der Chiphersteller auf dem VLSI Symposium(öffnet im neuen Fenster) . Dabei soll sie selbst auch weniger Energie verbrauchen – wie das gestaltet ist, gab Intel noch nicht an. Denkbar ist aber, dass die Nehalems vor allem im Ruhezustand weniger Leistung aufnehmen als die Penryn-Kerne . Ob die neue PLL auch unter Volllast, etwa beim Spielen oder im Serverbetrieb mit hoher Auslastung, die typische Leistungsaufnahme drückt, darf bezweifelt werden.
Im Verlaufe der eben erst gestarteten Konferenz will Intel auch weitere Details zu neuen SRAM-Speichern für Cache-Architekturen und Fertigungsprozesse verraten – darunter auch zum bisher bei Intel verschmähten SOI.