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Sony Ericsson bringt 8,1-Megapixel-Foto- und Spielehandy

Fotohandy C905 mit Kontrastkorrektur, Bildstabilisator und Gesichtserkennung. Sony Ericsson hat ein 8,1-Megapixel-Kamerahandy und ein Spielehandy vorgestellt. Das Spielehandy nutzt den eingebauten Bewegungssensor, um Spielen wie mit der Wii von Nintendo zu ermöglichen. Außerdem wurde ein Kamerahandy für Einsteiger gezeigt.
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Sony Ericsson hat mit dem C905 ein weiteres Cybershot-Kamerahandy vorgestellt. Das Gerät mit Schiebemechanismus und 8,1-Megapixel-Kamera bietet eine Kontrastkorrektur, Autofokus, einen Xenonblitz und einen Bildstabilisator. Der Blitz verbirgt sich zusammen mit der Linse hinter einer aufschiebbaren Metallklappe, die beide Komponenten vor Staub und Fingerabdrücken schützen soll, wenn sie geschlossen ist. Eine Gesichtserkennung sorgt für scharfe Köpfe, der Autofokus stellt hierbei auf ovale beziehungsweise runde Formen im Bild scharf.

Das 104 x 49 x 18 mm große und 136 Gramm schwere Handy ermöglicht außerdem Geotagging: Zu jeder Aufnahme wird mit Hilfe des eingebauten GPS-Moduls der Standort gespeichert, an dem die Aufnahme entstanden ist. Per Serienbildfunktion Best Pic lassen sich mehrere Fotos hintereinander schießen, das Bildoptimierungsprogramm Photofix von Sony Ericsson ist integriert. Ferner lässt sich das Foto per vorinstallierter Blogging-Software ins Internet schieben.

Als Sucher dient ein 2,4 Zoll großes Display aus kratzfestem Glas, das eine Auflösung von 240 x 320 Pixeln bei bis zu 262.144 Farben bietet. Neue Wege geht das C905, wenn der Nutzer seine Bilder zeigen will. Neben der Datenübertragung per WLAN ins Internet unterstützt das Cybershot-Handy auch den Standard DLNA, der es erlaubt, die Fotos direkt über ein drahtloses Netzwerk an ein Endgerät, zum Beispiel einen Fernseher oder einen Computer, zu schicken. Als weitere Multimediafunktionen sind ein Mediaplayer, ein UKW-Radio und das Bluetooth-Profil A2DP zur drahtlosen Übertragung von Stereomusik an Bord. 3D-Spiele und Java unterstützt das Handy ebenfalls.

Zum Surfen steht der NetFront-Webbrowser von Access zur Verfügung, der auch RSS-Feeds ausliest. E-Mails empfängt das Mobiltelefon ebenfalls, sie lassen sich per Exchange Active Sync mit Outlook auf einem PC oder Laptop abgleichen. Der Organizer umfasst Wecker, Rechner, Kalender, Notizen und das obligatorische Telefonbuch, Stoppuhr, Aufgaben und einen Timer. Als Speicher stehen intern 160 MByte zur Verfügung, die mit Speicherkarten des Typs Memory Stick Micro (M2) erweiterbar sind.

Das C905 unterstützt als HSDPA-Gerät auch UMTS, GPRS sowie EDGE und funkt auf den vier GSM-Frequenzen GSM 850, 900, 1.800 und 1.900 MHz. Zudem kann man mittels WLAN mobil ins Internet gehen. Der integrierte GPS-Empfänger verwendet via A-GPS auch die Ortung via Mobilfunkmast, um bei schlechter GPS-Versorgung gute Navigationsergebnisse zu liefern. Als Gesprächszeit gibt Sony Ericsson bis zu 9 Stunden im GSM-Netz und bis zu 4 Stunden im UMTS-Betrieb an. Die Stand-by-Zeit soll im GSM-Modus bei knapp 16 Tagen, im UMTS-Netz bei 15 Tagen liegen.

Neben dem C905 hat Sony Ericsson auch Zubehör für das Kamerahandy präsentiert. Das Kit IPK-100 enthält ein Stativ, auf dem sich das C905 befestigen lässt, so dass die Fotos auch bei schlechten Lichtverhältnissen nicht verwackeln. Außerdem kann der Nutzer das TV-Kabel ITC-60 hinzukaufen und damit seine Bilder direkt am Fernseher zeigen.

Das C905 soll im vierten Quartal 2008 für 589 Euro ohne Vertrag auf den Markt kommen. Beim Kauf ist eine Speicherkarte vom Typ Memory Stick Micro (M2) mit einer Kapazität von 2 GByte enthalten. Das ITC-60 soll ebenfalls im vierten Quartal 2008 auf den Markt kommen, einen Preis nannte Sony Ericsson noch nicht.

Mit dem S302 bringt Sony Ericsson ein weiteres Handy mit Kamera auf den Markt. Die 2-Megapixel-Kamera soll mit Hilfe von Fotolicht und der PhotoFix-Bildbearbeitungssoftware gute Fotos machen, auch wenn sie vielleicht beim Abdrücken nicht optimal belichtet sind. Wie schon beim C905 ist auch hier eine Fotoblogging-Software mit an Bord, Geotagging wird dagegen nicht unterstützt. Die Bilder können entweder im 20 MByte fassenden internen Speicher oder auf einem Memory Stick Micro gespeichert werden. Per Bluetooth lassen sich die Fotos auch an andere Geräte verschicken. Das Display liefert bei 2 Zoll Bilddiagonale eine Auflösung von 176 x 220 Pixeln und bis zu 262.144 Farben.

Mediaplayer, UKW-Radio und Java MIDP 2.0 sorgen auf dem 101 x 46 x 11 mm großen und 79 Gramm leichten Mobiltelefon für Unterhaltung. Dabei unterstützt das Handy Bluetooth und das Profil A2DP, so dass der Nutzer seine Musik auch in stereo drahtlos übertragen kann. Zum Surfen kann der Anwender nur auf einen XHTML-Browser zurückgreifen. Der Organizer bietet mit Wecker, Rechner, Kalender, Telefonbuch, Stoppuhr, Aufgaben und Timer die bei Sony Ericsson üblichen Funktionen. Das Mobiltelefon deckt die vier GSM-Netze 850, 900, 1.800 und 1.900 MHz einschließlich EDGE und GPRS ab. Sony Ericsson verspricht, dass der Akku bis zu 7 Stunden Sprechzeit und im Stand-by-Betrieb etwa 12,5 Tage durchhält.

Das Quadband-Handy S302 soll ab dem vierten Quartal 2008 in den Farben Crystal Blue und Thunder Grey für 159 Euro ohne Vertrag angeboten werden.

Der dritte Neuling richtet sich an jung gebliebene, erwachsene Spielkinder. Das F305 ermöglicht es beispielsweise, per Motion Gaming den Bewegungsablauf beim Kegeln oder Auswerfen einer Angelleine zu imitieren. Hand oder Arm dienen als Steuerung, der integrierte Bewegungssensor zeichnet ein Schwingen des Arms in alle Richtungen auf und wandelt die Bewegung in einen Spielzug um. Vorinstalliert sind die Titel Bowling, Bass Fishing und Jockey. Als Bildschirm dient ein 2 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 176 x 220 Pixeln, das bis zu 262.1644 Farben darstellt.

Der Anwender kann das Handy quer halten, eigens hinterlegte Kontrolltasten dienen zum Spielen. Alle Spiele mit Java MIDP 2.0 werden unterstützt. Zur Untermalung mit Geräuschen hat Sony Ericsson auch gleich zwei Stereo-Lautsprecher spendiert. Für Multimediaspaß sorgen ferner eine 2-Megapixel-Kamera, ein Mediaplayer und ein UKW-Radio. Die Musik kann sich der Anwender per Bluetooth A2DP ohne Kabel in stereo anhören. Zum Surfen steht nur ein XHTML-Browser zur Verfügung. Der interne Speicher fasst 10 MByte, der sich mit Memory-Stick-Micro-(M2-)Speicherkarten erweitern lässt.

Der Organizer umfasst wiederum Wecker, Rechner, Kalender, Notizen, Telefonbuch, Stoppuhr, Aufgaben und einen Timer. Zudem kann der Besitzer das Mobiltelefon als Diktiergerät nutzen. Das Quadband-Gerät unterstützt die vier GSM-Frequenzen 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und beherrscht darüber hinaus GPRS und EDGE. Mit Maßen von 96 x 41 x 14,6 mm und 98 Gramm Gewicht soll der Akku im Handy eine Sprechzeit von bis zu 8 Stunden und eine Stand-by-Zeit von gut 16 Tagen liefern.

Das F305 soll es ab dem dritten Quartal 2008 für 179 Euro ohne Vertrag zu kaufen geben. Im Lieferumfang sind das farblich passende Stereo-Headset HPM-60, eine Handschlaufe und eine zusätzliche Handyschale enthalten.


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