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Studie: Viele MP3-Player mit vielen illegal kopierten Songs

Die hohe Quote an kopierter oder illegal aus dem Internet geladener Musik hat vor allem mit Unwissenheit zu tun: Mehr als die Hälfte der Befragten wusste nichts über Urheberrechte. Die, die diese Rechte kannten, hatten eher von Freunden oder aus den Medien davon erfahren als in der Schule oder auf der Universität. Eine Aufklärung über Urheberrechte hält British Music Rights (BMR) deshalb für wichtig.

Der Verband bewertet die Ergebnisse der Studie trotz der hohen Kopierzahlen nicht negativ. Denn nach wie vor geben viele junge Briten Geld für Musik aus, wenn auch nicht unbedingt für Studiomusik: 60 Prozent des Geldes, das die Befragten für Musik ausgeben, geben sie für Konzertkarten und -andenken aus. Auf aufgenommene Musik, also neue und gebrauchte CDs, Musikabonnements oder Musikdownloads, entfielen 40 Prozent.

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"Die Musikindustrie sollte dem Ergebnis dieser wegweisenden Studie optimistisch gegenüberstehen", kommentierte BMR-Chef Feargal Sharkey, einst Sänger der nordirischen Band Undertones. "Denn in erster Linie zeigt es, dass die junge, computererfahrene Bevölkerungsgruppe genauso verrückt nach Musik ist und sich genauso intensiv damit beschäftigt, wie vorherige Generationen. Und entgegen der verbreiteten Meinung sind sie auch bereit, dafür zu bezahlen, vorausgesetzt, sie bekommen genau das, was sie wollen."

Dass Musik illegal aus dem Netz geladen wird, hängt demnach auch mit fehlenden legalen Angeboten zusammen: 80 Prozent der Tauschbörsennutzer wären bereit, legale, kostenpflichtige Börsen zu nutzen. 60 Prozent der Befragten würden auch trotz eine solchen Angebotes weiterhin CDs kaufen.

Der BMR empfiehlt der Industrie, einen Dienst einzurichten, der es Nutzern erlaubt, für eine monatliche Gebühr Musikstücke unterschiedlicher Künstler herunterzuladen, diese zu bewerten und zu empfehlen sowie sie an ihre Freunde und Verwandte oder in Social Networks weiterzugeben. Auf diese Weise seien die Musikkonsumenten in der Lage, ihre musikalischen Vorlieben zu entwickeln und bevorzugte Künstler zu entdecken. Für diese seien die Nutzer auch bereit, Geld auszugeben - sei es in Form von CDs, Merchandising-Artikeln oder Konzertkarten.

Für die Studie hatten Forscher der Universität von Hertfordshire in Hatfield im März und April 2008 Schüler und Studenten im Alter zwischen 14 und 24 Jahren befragt.

 Studie: Viele MP3-Player mit vielen illegal kopierten Songs

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50(Per)Cent 18. Okt 2008

Bin hier vermutlich nicht mehr der Allerjüngste, deshalb mal folgende Alte-Säcke...

Bartman2 21. Jul 2008

Tut mir das ich es sagen muss aber Die Künstler selber verdienen ein scheiss mit der...

Just2Cent 19. Jun 2008

Ja schön das wir das nun wissen, wollte ich schon immer mal erfahren. Aber ob die...

Musik ist... 17. Jun 2008

Musik ist kostenlos ! Wer aufs Konzert will, soll doppelt fett zahlen dafür und Künstler...

hödr 17. Jun 2008

Der Unterschied zu früher ist ganz einfach. 1. Musik CD`s werden teurer 2. Die Qualität...



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