Abo
  • Services:
Anzeige

Nvidias GTX-280 und 260: Größte GPUs aller Zeiten

1,4 Milliarden Transistoren pro Chip, Karten mit 236 Watt

Früher als erwartet hat Nvidia seine beiden neuen Grafikkarten "GTX-280" und "GTX-260" vorgestellt. Sie basieren auf einer neuen GPU-Architektur namens "GT-200", mit der Nvidia knapp 1 Teraflop Rechenleistung erreicht. Dafür ist jedoch das größte Die der Grafikgeschichte nötig, die Karten nehmen bis zu 236 Watt elektrischer Leistung auf.

Die GT-200-Architektur ist laut Nvidias eigenen Angaben die erste komplette Neuentwicklung seit der Serie GeForce-8 mit deren G80-Architektur. Das Ziel war eine Verdopplung der Rechenleistung von den 518 GFlop einer 8800-GTX. Diesen Wert hat Nvidia nicht ganz erreicht, 933 GFlop sind es bei der GeForce GTX-280 mit einfacher Genauigkeit. Für reine Rechenanwendungen im technisch/wissenschaftlichen Umfeld beherrscht der GT-200 nun auch das Rechnen mit 64-Bit-Werten bei doppelter Genauigkeit und kommt damit noch auf 90 GFlop.

Anzeige

Nvidia GeForce GTX-280
Nvidia GeForce GTX-280
Um diese hohen Werte zu erreichen, hat Nvidia die Zahl der Shader-Einheiten ebenfalls knapp verdoppelt, von 128 bei der 8800-GTX auf 240 bei der GTX-280. Wurden diese beim G80 noch "Stream Processors" genannt, so spricht Nvidia nun selbstbewusst von "streaming multiprocessors" oder gleich "Processor Cores", so, als ob es sich um Allzweckrechenwerke wie bei einer CPU handeln würde.

Blockdiagramm GT-200
Blockdiagramm GT-200
Je acht der Kerne sind in einem "Texture Processing Cluster" zusammengefasst, bei reinen Rechenanwendungen nennt Nvidia diese "Thread Processing Cluster", die Abkürzung ist in jedem Fall TPC. Die Kerne dieser Cluster teilen sich einen eigenen L1-Cache von 16 KByte. Die-Aufteilung
Die-Aufteilung

Auf dem Die von über 500 Quadratmillimetern sind die TPCs in den vier Ecken angeordnet, dazwischen sitzen die 80 Texture Mapping Units (TMU) und 32 Raster Operating Processors (ROP). Die vier TCP-Blöcke haben jeweils von zwei Seiten auf diese Backend-Einheiten Zugriff, ebenso wie auf den lokalen Framebuffer - über dessen Größe schweigt sich Nvidia aber noch aus.

TPCs mit L1-Cache
TPCs mit L1-Cache
Dazu kommt noch ein nun 512 Bit breiter Port zum Speichern der Grafikkarte, beim G80 waren es noch 384 Bit, allerdings wurde der Bus schon beim G92 auf 512 Bit verbreitert. Neu ist jedoch die Speichermenge von 1 GByte bei der GTX-280 oder 896 MByte bei der GTX-260.

Nvidias GTX-280 und 260: Größte GPUs aller Zeiten 

eye home zur Startseite
Salat 23. Jan 2009

Ich finde Knax Knarkes Kommentare sind wesentlich besser als deine..

ENTHUSIAST!!! 25. Sep 2008

Also ich fahre Fahrrad und hab ein Handy mit zweifarbigen Disp. Diese beiden Sachen kann...

noname00 17. Jun 2008

läuft das dann nächstes Jahr mit Gnu/Hurd?

mumb 17. Jun 2008



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. über Hanseatisches Personalkontor Bremen, Bremen
  3. Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, München
  4. via 3C - Career Consulting Company GmbH, München, Frankfurt, Hamburg, Düsseldorf, Berlin (Home-Office)


Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,99€ - Wieder bestellbar. Ansonsten gelegentlich bezügl. Verfügbarkeit auf der Bestellseite...
  2. 349€ inkl. Abzug (Vergleichspreis 452€)
  3. (u. a. Far Cry Primal Digital Apex Edition 22,99€, Total War: WARHAMMER 16,99€ und Total War...

Folgen Sie uns
       


  1. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  2. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  3. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  4. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  5. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  6. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  7. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  8. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  9. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  10. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

  1. "Begin private key block" ...

    Necator | 18:51

  2. Re: Wieviel Energie benötigt es, um von Europa...

    Eheran | 18:47

  3. Re: Dumme Käufer

    thinksimple | 18:46

  4. Re: Nur per Hammer angreifbar

    thinksimple | 18:43

  5. Re: und die anderen 9?

    JackIsBlack | 18:40


  1. 15:37

  2. 15:08

  3. 14:28

  4. 13:28

  5. 11:03

  6. 09:03

  7. 17:43

  8. 17:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel