• IT-Karriere:
  • Services:

eBay darf nicht nur auf Zahlung per PayPal setzen

Australische Wettbewerbsbehörde besteht auf alternativen Zahlungsmöglichkeiten

Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde ACCC will verhindern, dass eBay seine Kunden dazu zwingt, Transaktionen künftig nur noch über das eigene Bezahlsystem PayPal abzuwickeln. Auf diese Weise, so befürchtet die ACCC, baue eBay seine marktbeherrschende Stellung aus und schränke den Wettbewerb ein.

Artikel veröffentlicht am ,

Der australische Zweig des Onlineauktionshauses hatte die Australian Competition and Consumer Commission (ACCC) im April darüber informiert, dass es seine Transaktionsbedingungen ändern wolle. Danach sollen Kunden künftig Zahlungen praktisch nur noch über den eBay-eigenen Dienst PayPal abwickeln können. Die einzige Ausnahme ist die Möglichkeit, bar zu zahlen, wenn ein Käufer die Ware selbst beim Verkäufer abholt.

Stellenmarkt
  1. CodeMonks GmbH, Nürnberg (Home-Office möglich)
  2. dSPACE GmbH, Paderborn

Die ACCC sieht darin jedoch eine Wettbewerbsverzerrung. Da eBay bereits der führende Onlinemarktplatz in Australien ist, würde die neue Regelung die Anbieter anderer Bezahlsysteme benachteiligen. "Die ACCC ist besorgt, dass eBay mit der angekündigten Maßnahme seine Marktmacht dazu ausnutzt, den Wettbewerb in dem Segment, in dem PayPal tätig ist, zu vermindern", sagte Behördenchef Graeme Samuel.

Die Behörde sei davon überzeugt, dass die Kunden selbst am besten entscheiden können, welches Zahlungssystem für sie das richtige sei. Samuel habe eBay deshalb vorgeschlagen, die Neuregelung bis zu einer Entscheidung der ACCC zu verschieben. Die Behörde reagierte damit auf massive Proteste von eBay-Nutzern gegen die eBay-Pläne.

Die Neuregelung sollte in zwei Schritten ablaufen: Ab 21. Mai 2008 akzeptierte eBay keine Angebote mehr, die keine Zahlung über PayPal anboten. Ab dem 17. Juni 2008 darf keine Auktion mehr eine andere Möglichkeit zur Bezahlung anbieten. Wie eBay kürzlich noch einmal bekräftigte, werden Angebote, die dieser Regel nicht entsprechen, entfernt.

Das Onlineauktionshaus begründete die Festlegung auf PayPal damit, dass die Abwicklung praktischer und sicherer sei. Gleichzeitig ist sie ein gutes Geschäft für eBay selbst: Die Nutzung von PayPal ist kostenpflichtig. Das bedeutet, eBay würde künftig doppelt kassieren - für die Auktion selbst und für deren Bezahlung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,99€
  2. 1,94€
  3. 5,99€

Ästätik 20. Jun 2008

Den Dudens glaub' ich kein Wort mehr.

Oekogarten 16. Jun 2008

Ich empfehle mal bei www.teddys-auktionen.de vorbei zuschauen.

Henry Claus 16. Jun 2008

von wem wirst du denn bezahlt ? nachtigall..ik hör dir...!

Biethai 16. Jun 2008

Statt ebay.au.com können sie ja bei ebay.com bestellen. Dort gibt es auch wieder...

mr.bismuth 15. Jun 2008

Es ist vollkommen richtig das die Australier dem Moloch eBay kräftig auf die Finger...


Folgen Sie uns
       


Logistik: Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte
Logistik
Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte

Ein Kölner Unternehmen will eine neue Elbunterquerung bauen, die nur für autonom fahrende Transporter gedacht ist.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Intelligente Verkehrssysteme Wenn Autos an leeren Kreuzungen warten müssen
  2. Verkehr Akkuzüge sind günstiger als Brennstoffzellenzüge
  3. Hochgeschwindigkeitszug JR Central stellt neuen Shinkansen in Dienst

Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
Energiewende
Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

    •  /