Abo
  • Services:

Am Anfang war der Knochen: Das Handy wird 25

Motorola war einst Pionier im Handybereich

Vor genau 25 Jahren brachte Motorola mit dem DynaTAC 8000X das erste Mobiltelefon in den USA auf den Markt. Für heutige Verhältnisse wirkt das als "Knochen" titulierte Gerät äußerst altertümlich. Es war fast 800 Gramm schwer und schaffte mit einer Akkuladung gerade einmal eine Gesprächszeit von 1 Stunde.

Artikel veröffentlicht am ,

Heutzutage wiegen Mobiltelefone oftmals weniger als 100 Gramm und mit einer Akkuladung können auch mehrstündige Telefonate geführt werden. Außerdem werden die mobilen Begleiter immer mehr zu elektronischen Multitalenten. Seit Jahren ist eine Kamera im Mobiltelefon üblich, auch Musikspieler im Handy werden immer mehr zur Regel, so dass sie unterwegs für Unterhaltung sorgen. Der mobile Internetbesuch ist ebenfalls keine abstruse Seltenheit mehr.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

All das war am 13. Juni 1983 noch Zukunftsmusik. Voller Stolz brachte Motorola damals mit dem DynaTAC 8000X das erste Mobiltelefon auf den Markt, das diesen Namen auch verdient hat. Es war mit 800 Gramm zwar alles andere als ein Leichtgewicht, ließ sich aber halbwegs komfortabel unterwegs nutzen. Mit einer Akkuladung war jedoch nur eine Sprechdauer von rund 1 Stunde möglich - länger wollte man sich das schwere Gerät vermutlich eh nicht ans Ohr halten. 4.000 US-Dollar mussten Kunden damals für dieses Gerät auf den Tisch legen.

Auch als Anfang der 90er-Jahre der digitale GSM-Mobilfunk startete, hatte Motorola die Nase vorn und brachte das erste GSM-Mobiltelefon auf den Markt, das damals 3.000 DM kostete. Das Technikwunder namens International 3200 wog im Vergleich zum DynaTAC nur noch rund 500 Gramm und bot bereits eine Plauderdauer von knapp 2 Stunden, bevor der Akku aufgeladen werden musste. Mitte/Ende der neunziger Jahre begann der Mobilfunk dann zum Massenmarkt zu werden.

Heute hat Motorola im Handymarkt stark zu kämpfen. Seit Jahren müssen die US-Amerikaner erdulden, dass Nokia den weltweiten Handymarkt mit deutlichem Abstand zur Konkurrenz anführt. In den vergangenen Jahren hat Motorola außerdem massiv Marktanteile eingebüßt. Derzeit laufen Umstrukturierungsmaßnahmen bei Motorola, um den Handybereich wieder wettbewerbsfähig zu machen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

Wolf-Dieter Matz 29. Jun 2008

wer weiß eine lösung?

Anonymer Nutzer 16. Jun 2008

LG KP100: http://www.amazon.de/LG-KP100-Handy-ohne-Branding/dp/B00183KOIG/ref=sr_1_1?ie...

ABE 15. Jun 2008

Auch ein Lagerfeld kann es sich nicht leisten nicht erreichbar zu sein, aber er kann es...

SOrry falsch 14. Jun 2008

Ich sage nur 3-5 Stunden standby sowie 30 min Sprechzeit. Mehr hatte das niemals...

Duden 13. Jun 2008

*schepper*


Folgen Sie uns
       


Razer Hypersense angesehen (CES 2019)

Razer hat Vibrationsmotoren in Maus, Handballenablage und Stuhl verbaut - und wir haben uns auf der CES 2019 durchrütteln lassen.

Razer Hypersense angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Urheberrecht: Warum die Kreativwirtschaft plötzlich Uploadfilter ablehnt
Urheberrecht
Warum die Kreativwirtschaft plötzlich Uploadfilter ablehnt

Eigentlich sollte der umstrittene Artikel 13 der EU-Urheberrechtsreform die Rechteinhaber gegenüber Plattformen wie Youtube stärken. Doch nun warnen TV-Sender und Medien vor Nachteilen durch das Gesetz. Software-Entwickler sollen keine zusätzlichen Rechte bekommen.
Von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Länder bremsen Urheberrechtsreform aus
  2. EuGH-Gutachten Deutsches Leistungsschutzrecht soll unzulässig sein
  3. Leistungsschutzrecht So oft könnten Verlage künftig an Bezahlartikeln verdienen

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

Europäische Netzpolitik: Schlimmer geht's immer
Europäische Netzpolitik
Schlimmer geht's immer

Lobbyeinfluss, Endlosdebatten und Blockaden: Die EU hat in den vergangenen Jahren in der Netzpolitik nur wenige gute Ergebnisse erzielt. Nach der Europawahl im Mai gibt es noch viele Herausforderungen für einen digitalen Binnenmarkt.
Eine Analyse von Friedhelm Greis


      •  /