Bericht: Kaum CSS-Fortschritte in E-Mails
Wenn es um das Erstellen von E-Mail-Newslettern auf Basis von HTML geht, muss der Webdesigner weiterhin vorsichtig sein und aufwendig testen. Zu diesem Schluss kommen Campaign Monitor(öffnet im neuen Fenster) , die zusammen mit anderen bereits vor geraumer Zeit das Email Standards Project(öffnet im neuen Fenster) gestartet haben.
Campaign Monitor hat insgesamt 13 E-Mail-Programme und 8 Webmail-Clients auf ihre Unterstützung von Cascading Stylesheets (CSS)(öffnet im neuen Fenster) untersucht. Wie bereits im letzten Jahr festgestellt wurde, stellt Microsofts E-Mail-Programm Outlook 2007 weiterhin eine große Hürde beim Erstellen standardkonformer E-Mails dar. Outlook 2003 kann deutlich besser mit CSS-E-Mails umgehen. Mit Entourage 2008 hat Microsoft dafür in diesem Jahr bei der Unterstützung von Standards zugelegt. Das Mac-Gegenstück zu Outlook hat genauso wie Apples E-Mail-Programm bis auf einen alle Tests von Campaign Monitor bestanden.
Keine Änderung gab es bei Thunderbird 2. Mozillas E-Mail-Programm besteht wie der Vorgänger alle Tests. Die Schlusslichter stellen weiterhin die E-Mail-Programme Eudora und Lotus Notes 6 dar. Die Mac-Version von AOL hat zwar eine gute Unterstützung von CSS-Eigenschaften, patzt dafür aber wie Notes und Eudora bei den Selektoren.
Bei den Webmailern liegen derzeit Yahoo, AOL und .Mac weit vorne. Enttäuscht waren die Macher des Tests dagegen von den Ergebnissen der neuen Version von Google Mail, die sich in Teilen bei der Unterstützung von CSS sogar verschlechtert hat. Die Deklaration von Stylesheets innerhalb des
-Elements ist nicht möglich. Dementsprechend kann Google Mail auch mit CSS-Selektoren weiterhin nichts anfangen.
Eine komplette Auflistung der CSS-Tests in verschiedenen E-Mail-Programmen findet sich unter www.campaignmonitor.com/css/(öffnet im neuen Fenster) .



