Neuer Entwickler-Kernel für Linux-Treiber

Greg Kroah-Hartman stellt Linux-staging vor

Der neue Kernel-Zweig "Linux-staging" soll die Integration von Treibern in den Linux-Kernel verbessern. Greg Kroah-Hartman will in dem neuen Zweig Treiber und Dateisysteme testen, die noch nicht reif für die Aufnahme in den Vanilla-Kernel sind.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Laut Kroah-Hartman sollen neben Treibern und Dateisystemen auch andere größere Entwicklungen in Linux-staging getestet werden. Der neue Kernel-Zweig soll ein Ort für solche Änderungen sein, die noch nicht reif für die Aufnahme in Linus Torvalds' Zweig sind, aber schon von einer breiten Masse getestet werden können. Dabei weist Kroah-Hartman explizit darauf hin, dass Linux-staging nur für neue Funktionen, nicht aber für neu geschriebene existierende Kernel-Teile gedacht ist.

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Wer seinen Code in Linux-staging bringen möchte, muss ihn unter eine zur GPLv2 kompatible Lizenz stellen und ihn möglichst bald in den Linux-Kernel bekommen wollen. Zudem muss sich der Quelltext auf der x86-Plattform übersetzen lassen. Auch sollen die Entwickler genau angeben, was noch getan werden muss, um ihre Entwicklung in den offiziellen Kernel zu bekommen.

Kroah-Hartman schlägt vor, die Patches aus Linux-staging auch in Linux-next aufzunehmen. Dafür müsste dessen Betreuer Stephen Rothwell aber noch zustimmen. Denn Linux-next ist dazu gedacht, Patches für die übernächste Kernel-Version vorzubereiten. Eben das trifft auf Linux-staging nicht zu.

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