Red Hat legt Patentstreit bei

Schutz für Open-Source-Community erzielt

Linux-Anbieter Red Hat hat die Patentklage um die Software JBoss Hibernate abgewehrt. Dabei wurde ein Schutz für die gesamte Open-Source-Gemeinschaft erzielt. Geklagt hatte die Firma Firestar Software und später Data Tern, die die Rechte von Firestar gekauft hatte.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Grundlage der Klage war das US-Patent Nr. 6,101,502. Dieses wurde angeblich durch die Software Hibernate 3.0 der Red-Hat-Tochter JBoss verletzt. Es beschreibt ein Mapping zwischen einem Objektmodell und einer relationalen Datenbank.

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Firestar forderte neben Schadensersatz auch, dass alle das Patent verletzenden Materialien zerstört werden. Zwischenzeitlich hatte die Firma ihre Rechte an Data Tern verkauft, so dass Red Hat sich mit diesen einigte. Red Hat argumentierte in dem Verfahren, das Patent sei ungültig, da die beschriebene Technik schon vor der Patentierung verwendet worden sei.

Nicht nur Red Hat ist nach der Einigung nun vor weiteren Klagen durch Data Tern geschützt. Es wurde auch erreicht, dass die sogenannten Upstream- und Downstream-Projekte nicht aufgrund dieses Patentes verklagt werden können. Im Zuge dessen hat Data Tern auch eine weitere Klage gegen Red Hat fallengelassen.

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