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Apple will eigene Chips für iPhone und iPod entwickeln

MacOS X 10.6 soll Durchbruch bei parallelem Rechnen bringen. Der mittlerweile zu Apple gehörende Chipdesigner PA Semi wird spezielle Chips für iPhone und iPod entwickeln. Das sagte Apple-Chef Steve Jobs der New York Times. Zuletzt beschäftigte sich PA Semi mit der Entwicklung von stromsparenden Prozessoren auf Basis der Power-Architektur.
/ Jens Ihlenfeld
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Rund 278 Millionen US-Dollar hat Apple laut Forbes für PA Semi bezahlt und damit Spekulationen angeheizt, Apple werde die Chips für iPhone und iPod künftig selbst entwickeln und nicht auf Intels Atom-Prozessor setzen. Dass PA Semi Chips für iPhone und iPod entwickeln soll, bestätigte Apple-Chef Steve Jobs jetzt gegenüber der New York Times(öffnet im neuen Fenster).

Ob dies aber zugleich bedeutet, dass Intels Atom-Prozessor keinen Platz mehr in Apples künftigen Gerätegenerationen hat, bleibt weiter offen. Klar ist nur, Apple hat sich mit der Übernahme von PA Semi einige talentierte Chipentwickler mit zum Teil langjähriger Erfahrung eingekauft.

PA Semi entwickelte zuletzt unter dem Namen PWRficient stromsparende 64-Bit-Prozessoren mit mehreren CPU-Kernen auf Basis der Power-Architektur. Mit zwei Kernen verbrauchen die PWRficient-Chips zwischen 5 und 13 Watt, deutlich zu viel, um sie im iPhone oder iPod einzusetzen.

PA Semi wurde 2003 von Dan Dobberpuhl gegründet, der einst für DEC den Alpha-Prozessor sowie die StrongARM-Chips entwickelte. Heute beschäftigt PA Semi rund 150 Mitarbeiter.

Zugleich versprach Apple-Chef Jobs Großes für die kommende Version des Betriebssystems MacOS X: Apple sei ein Durchbruch beim parallelen Rechnen gelungen, sagte er der New York Times. Offiziell angekündigt wurde eine Technik Namens Grand Central, die es Entwicklern leichter machen soll, Multi-Core-Prozessoren auszunutzen.

Auch die ebenfalls für MacOS X 10.6 alias Snow Leopard angekündigte Open Computing Language (OpenCL) soll weit über das hinausgehen, was Nvidias CUDA oder AMDs Stream SDK heute bieten und sehr einfach sein. Allerdings bleibt Jobs bei Ankündigungen, ohne konkrete Details zu nennen.


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