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60 Minuten: Metal Gear Solid 4

Metal Gear Solid 4
Metal Gear Solid 4
Das nächste Video startet, diesmal befindet sich Solid Snake drei Tage vor dem nahöstlichen Ausflug auf einem Friedhof, wie ihn nur japanische Spieldesigner entwerfen: graue Farben, viel Ruhe, ein Meer von Blumen und ganz viel Melancholie. Dazwischen der Held, der Andeutungen über eine (echte) Alterungskrankheit namens Werner-Syndrom macht und erfährt, dass sein genetischer Bruder Liquid Snake, Gegner aus früheren Serienteilen, im Nahen Osten weilt. Und schon folgt das nächste, diesmal extrem mysteriöse Video - aber da verraten wir nicht, was zu sehen ist.

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Metal Gear Solid 4
Metal Gear Solid 4
Nach gut einer halben Stunde beginnt dann endlich die erste richtige Mission mit dem Titel "Liquid Sun". Wir befinden uns in einer zerstörten Siedlung und müssen uns im Auftrag des alten Kumpels O. zu einem bestimmten Ort ein paar Meter weiter fortbewegen. Aber zuerst probieren wir mal unsere Chamäleon-Uniform aus: Sobald sich Snake an eine Wand lehnt oder auf den Boden legt, passt sich sein Anzug in wenigen Augenblicken dem Hinter- oder Untergrund an. Das Ganze ist schick animiert und funktioniert prächtig, allerdings sieht es teilweise ganz schön schräg aus, wenn sich Snake etwa an eine Tapete mit Karomustern anlehnt und anschließend wie ein französisches Designer-Handtäschchen rüberkommt. Egal - auf die Tarnung kommt es an. Wie gut Snake für Feinde sichtbar ist, zeigt im rechten oberen Bildschirmeck eine Prozentzahl an. Wenn wir etwa auf dem Boden und im Schatten liegen, uns nicht bewegen und an den Untergrund angepasst haben, klettert der Wert bis auf 85 Prozent und ein Gegner muss schon sehr aufmerksam sein und neben uns stehen, um uns zu bemerken. Sobald wir uns bewegen, fällt der Wert aber schnell auf eine Zahl um die 50.

Metal Gear Solid 4
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In der heruntergekommenen Siedlung zeigt kurz nach Missionsstart eine Zwischensequenz an, wie ein Panzer mit feindlichen Einheiten eintrifft. Also ab auf den Boden, und dann robben wir uns an den Soldaten heran. Und weil wir mutig sind, nehmen wir gleich einen ins Visier mit unserer MP und schalten ihn aus - was keine gute Idee ist. Sofort wechseln alle Gegner in den Alarmmodus, Verstärkung trifft ein. Die Opponenten stürmen allerdings nicht direkt in unsere Richtung, denn ganz genau wissen sie nicht, wo wir stecken. Stattdessen gehen sie einigermaßen geschickt in der Nähe in Deckung und suchen vorsichtig die Umgebung ab. Ein paar weitere Feinde schalten wir noch aus, dann wird uns das Ganze zu nervenaufreibend, und wir warten ab, bis sich die höchste Alarmstufe über mehrere Zwischenstufen allmählich wieder ausschaltet.

Metal Gear Solid 4
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Langsam folgen wir dann der Markierung auf der Karte zum Ziel. Der Einfachheit halber robben wir die gesamte Zeit und kommen gut voran. Der erste Level ist nicht sonderlich schwierig, weil die Soldaten so geskriptet sind, dass sie sich zuverlässig kurz nach unserem Auftauchen auf einen anderen Wachposten begeben oder Patrouille in einer anderen Straße gehen. Außerdem gibt es immer wieder mal enge Schächte, durch die Snake ganz ohne Risiko gelangt. Wenig später ist dann das Ziel erreicht, und das bietet durchaus eine nette Überraschung - aber das behalten wir ebenfalls für uns.

Metal Gear Solid 4
Metal Gear Solid 4
Grafisch macht Metal Gear Solid 4 bis zu diesem Augenblick eine sehr gute Figur. Der Level wirkt zwar etwas farbarm, aber das passt gut zum Szenario. Beeindruckend ist dafür der Detailgrad von Charakteren, Waffen und Gegenständen im Level - allein schon das Haar von Snake dürfte einiges an Animationsschweiß gekostet haben. Nicht ganz optimal gelöst finden wir das umfangreiche Menü, in dem die Waffen verwaltet werden. Mag sein, dass wir uns rasch daran gewöhnen, aber der Austausch eines Messers durch eine MP kommt uns übertrieben kompliziert vor. Trotzdem sind wir gespannt, welche Abenteuer uns als Snake noch erwarten.

In der Rubrik "60 Minuten" nehmen wir aktuelle Titel direkt nach der Veröffentlichung in der offiziellen Verkaufsversion für eine Stunde unter die Lupe - Auspacken und Installieren nicht eingerechnet. Einen Test kann dieser erste Eindruck nicht ersetzen, er gibt aber Aufschluss darüber, was die Spieler nach dem Start erwartet.

 60 Minuten: Metal Gear Solid 460 Minuten: Metal Gear Solid 4 
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P-One 01. Sep 2008

ich bin ganz deiner meinung danielh dieser jojo hated metal gear doch womöglich blo...

Triolologie 13. Jun 2008

Darf ich raten? Matrix.

lockenkopp 13. Jun 2008

HRHR...danke, der war gut! :D

mw (Golem.de) 12. Jun 2008

Wir haben das HD-Video noch einmal ausgetauscht. Das sollte jetzt auf einem modernen PC...

^Andreas... 12. Jun 2008


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