Sony dreht den CMOS-Sensor um

Die neuen Sensoren mit einer Pixelgröße von 1,75 Mikrometern, einer Auflösung von fünf Megapixeln und der Möglichkeit, 60 Bilder pro Sekunde aufzuzeichnen, will Sony nicht nur in Digitalkameras, sondern auch in Camcordern einsetzen.
Die umgedrehten CMOS-Sensoren sollen denen herkömmlicher Bauart deutlich überlegen sein. Sony gibt eine doppelt so hohe Empfindlichkeit, ein geringeres Rauschen und eine niedrigere Pixelfehlerrate an.
Die generellen Vorteile der CMOS-Technik gegenüber CCDs bleiben erhalten. Der Strombedarf ist weiterhin niedrig und die Auslesegeschwindigkeit bleibt hoch. Wann die neuen Sensoren Einzug in Digitalkameras finden werden, ließ Sony noch offen.
Das japanische Unternehmen ist nicht allein bei der Entwicklung von CMOS-Sensoren mit "backside illumination". Der Sensorhersteller OmniVision hat mit OmniBSI eine neue Sensorarchitektur vorgestellt, die ähnlich arbeitet wie Sonys Ansatz.



