Abo
  • IT-Karriere:

Wien: Softwareeinsatz keine ideologische Frage

SPÖ nimmt Stellung zur Vista-Migration

In Wien wird es auch künftig zahlreiche Einsatzgebiete für Linux geben, heißt es von der SPÖ Wien. Diese war in die Kritik geraten, nachdem beschlossen worden war, die Computer des städtischen Bildungsnetzes von Linux wieder auf Windows umzustellen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

"Die Stadt Wien wird den erfolgreichen Open-Source-Weg bei Computersoftware beibehalten. Es wird auch in Zukunft zahlreiche Einsatzgebiete für das auf Linux basierende Wienux und OpenOffice-Anwendungen geben", sagte SPÖ-Gemeinderat Siegi Lindenmayr. Grundlage sei aber der reale Bedarf der Anwender. Noch im Sommer 2008 soll der Nachfolger der Studie "Open-Source-Software am Arbeitsplatz im Magistrat Wien" fertig sein. Diese soll die Basis für weitere Entscheidungen sein.

Stellenmarkt
  1. akquinet AG, Hamburg
  2. Wirecard Service Technologies GmbH, Aschheim bei München

Von einer Entscheidung, ausschließlich auf Microsoft-Produkte umzusteigen, könne aber keine Rede sein, heißt es von der SPÖ. Schließlich habe Wien schon seit fast 20 Jahren erfolgreich auf freie Software gesetzt. Das Wiener Bildungsnetz laufe schon seit Jahren mit einem Linux-Server. Bei den Linux-Computern in Kindergärten müsse jedoch unter hohem Zeitdruck eine neue Sprachfördersoftware eingerichtet werden. Diese läuft nur unter Windows. "Der Einsatz von Software ist keine ideologische Entscheidung, sondern richtet sich danach, welche Software wann die am besten geeignete für Kunden und Beschäftigte der Stadt ist", erklärt Siegi Lindenmayr.

Die beschlossene Rückmigration auf Windows brachte der in Wien regierenden SPÖ unter anderem Kritik der Grünen ein. Nach deren Angaben will der Anbieter der betreffenden Software sein Programm 2009 an den Firefox-Browser anpassen. Derzeit wird der Internet Explorer vorausgesetzt. Durch die Vista-Lizenzen für die Kindergartenrechner entstehen der Stadt Kosten von über 100.000 Euro, so die Grünen.

Die Grünen fürchten, dass diese Entscheidung das Aus für Wienux bedeutet. Bei der Migration in Wien gibt es allerdings keinen Zwang. Jede Dienststelle der Stadt kann selbst entscheiden, ob sie den Linux- oder Windows-Weg wählt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 42,99€
  3. 4,99€
  4. 4,99€

linux-macht... 14. Jun 2008

Das steht dir frei die Wünsche der von dir mehrfach erwähnten MS Partner als...

linux-macht... 13. Jun 2008

Mit einer anderen Variante wäre das sogar noch besser gegeben, denn um frei wählen zu...

Zak 12. Jun 2008

Danke für eine klare, Flame-freie Meinung. Das kann ich als 50:50Win/Lin-User absolut...

Shit happens 12. Jun 2008

Lern schreiben und troll Dich!

Name123 12. Jun 2008

Du solltest solche Unwahrheiten nicht verbreiten


Folgen Sie uns
       


B-all One für Magic Leap - Gameplay

Ein Squash-Spiel zeigt, wie gut bei Magic Leap das Mapping der Umgebung und das Tracking unserer Position klappt.

B-all One für Magic Leap - Gameplay Video aufrufen
TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
Passwort-Richtlinien
Schlechte Passwörter vermeiden

Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
Von Hanno Böck

  1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
  2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
Fitbit Versa Lite im Test
Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
  2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
  3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

    •  /