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iPhone drückt auf AT&T-Aktie

Gewinneinbruch von gut zehn Cent pro Aktie befürchtet

AT&T rechnet für dieses und das kommende Jahr mit einer Gewinnbelastung je Aktie zwischen zehn und zwölf Cent. Der Grund: Apple und AT&T haben ihr Geschäftsmodell geändert. Der US-Netzbetreiber darf das iPhone 3G subventionieren und damit zu einem Preis von unter 200 US-Dollar anbieten. Doch die Subventionierung in Millionenhöhe muss der Konzern erst einmal verkraften.

In den USA ist AT&T auch für das iPhone 3G Exklusivanbieter. Doch diesmal unter anderen Vorzeichen: Das Mobiltelefon wird vom Netzbetreiber subventioniert, dafür muss AT&T nicht länger einen Teil der monatlichen Einnahmen der iPhone-Kunden an Apple abtreten. Mit der Revision des Abkommens zwischen AT&T und Apple wird auch das iPhone wie jedes andere Handy gehandelt: Der Netzbetreiber bietet das Modell zu einem attraktiven Preis an, den Gewinn bezieht er aus den Telefon- und Datenverträgen.

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Mit einem Zweijahresvertrag will AT&T für das iPhone 3G mit 8 GByte 199 US-Dollar verlangen, das 16-GByte-Modell soll 299 US-Dollar kosten. Ähnliche Preise sind für Deutschland zu erwarten, T-Mobile hat sich auf Nachfrage jedoch noch nicht dazu geäußert, zu welchem Preis und mit welchen Datentarifen das iPhone 3G zu haben sein wird.

Wenn das iPhone 3G günstiger verkauft wird, so die Strategen bei AT&T, wird es mehr Käufer finden und mehr Menschen an einen Datenvertrag binden. AT&T geht davon aus, dass mit mehr verkauften iPhones auch mehr Umsatz mit Datenverkehr zu erzielen sein wird. Die Erfahrung habe AT&T gezeigt, dass die Einnahmen, die mit einem iPhone-Besitzer zu erzielen sind, fast doppelt so hoch liegen wie bei anderen Vertragskunden.

Doch trotz der guten Aussichten warnt AT&T: Die neue Strategie werde zunächst auf den Gewinn drücken, da die Subventionen für das iPhone geleistet werden müssen, bevor die Kundenzahlen steigen und höhere Umsätze mit neuen Verträgen realisiert werden können. Der Gewinn pro Aktie dürfte sich nach Berechnungen aus dem Hause AT&T um 10 bis 12 Cent pro Aktie verringern. Für 2008 rechnet AT&T mit einem konsolidierten Betriebsgewinn von etwa 24 Prozent. Erst 2010 soll sich der Negativtrend wieder umkehren.

In Deutschland bietet T-Mobile bereits seit 7. April 2008 das Apple-Handy verbilligt an. Für die Hardware verlangt T-Mobile seitdem 99 Euro zuzüglich 29 Euro monatlich für den T-Mobile-Tarif Complete-S mit 50 Gesprächsminuten und Weekend-Flatrate sowie spärlichen 500 MByte Inklusivvolumen für Datenverkehr.


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macbrot 13. Jun 2008

Zitat: "Für die Hardware verlangt T-Mobile seitdem 99 Euro zuzüglich 29 Euro monatlich...

Jay Äm 12. Jun 2008

Nokia verkauft mehr als fünf Millionen Handys - und zwar pro Tag!

Spekulatius 12. Jun 2008

Und beim ipod Touch schließt man auch einen 24-Monats-Vertrag ab, der 75$ pro Monat...

zuuuuum 11. Jun 2008

tja, , typisch apple. verpasst wieder mal zahlreichen usern nen arschtritt. das neue...

user 11. Jun 2008

Du hast die MwSt. vergessen, also 249 €.



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