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Intel startet Community für Grafik-Programmierer

Spezifikationen von neuen Grafikkernen beiläufig veröffentlicht. Mit einer als "Visual Computing Developer Community" bezeichneten Webseite und Programmierwettbewerben will Intel Grafikentwickler dazu bringen, ihre Arbeiten stärker an die Produkte des Herstellers anzupassen. Und nebenbei hat Intel auf den entsprechenden Seiten auch gleich die Daten des verschobenen Grafikkerns X4500HD veröffentlicht.
/ Nico Ernst
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Derzeit liefern sich Intel und Nvidia auf PR-Ebene einen heftigen Schlagabtausch. Nvidia hat offenbar Pat Gelsingers Kampfansage vom letzten IDF dankbar aufgenommen und rechnet in allen Presseveranstaltungen vor, dass eine schnelle GPU wichtiger sei als eine Quad-Core-CPU. Intel im Gegenzug pocht stets darauf, dass außer beim Spielen eine GPU wenig Vorteile brächte. Bisher stimmt das auch, ist die Zahl der Anwendungen, die einen Grafikprozessor zum Rechnen statt Pixelschleudern verwendet, doch noch recht überschaubar.

Nun widmet sich Intel aber auch den Grafikprogrammierern direkt und hat eine " Visual Computing Developer Community(öffnet im neuen Fenster) " ins Leben gerufen. In Form von Blogs, kleinen Programmierwettbewerben und Videos versucht man, für die eigenen Produkte Stimmung zu machen. Das alles geschieht offenbar im Vorfeld der verschobenen Markteinführung des integrierten Grafikkerns X4500HD und der für 2009 erwarteten Grafikkarte mit Larrabee-Architektur.

Wenn es darum geht, Entwickler für sich zu gewinnen, nimmt Intel dabei auch seine eigenen Sperrfristen für die technischen Daten nicht mehr so genau. So findet sich auf der neuen Webseite auch ein Vergleich von Intels Grafikkernen(öffnet im neuen Fenster) mit Daten zum X4500HD, die Intel bisher noch nicht so detailliert vorgelegt hatte. So soll beispielsweise nur der Desktopchipsatz G45 MPEG-2 komplett dekodieren können, die Business-Derivate Q45 und Q43 dagegen nicht. Absonderlicherweise beherrschen alle drei Chipsätze aber das viel anspruchsvollere VC-1.

OpenGL 2.0 will Intel erst mit einem künftigen Treiber nachrüsten, zum Marktstart der neuen Chipsätze fehlt die Unterstützung noch – dies jedenfalls gibt das Dokument weiter an. Schon DirectX 10 hatte Intel beim mobilen GM965 erst ein Jahr später per Treiber nachgerüstet . Weitere Details zum immer noch als Geheimprojekt behandelten Larrabee verrät Intel aber auch in seiner neuen Community nicht. Stattdessen findet sich gleich auf der Startseite ein Link zu einem Wikipedia-Artikel(öffnet im neuen Fenster) über Larrabee, der sich vor allem auf unbestätigte Meldungen von Hardwarewebseiten stützt.


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