Robuste Business-Notebooks von HP

Die Serie "EliteBook" ersetzt die bisherigen Businessnotebooks von HP, deren Modellnummer mit einem "p" endete. Das erste Modell der neuen elitären Rechner ist das "HP EliteBook 6930p". Es ist im immer populärer werdenden 14-Zoll-Formfaktor gehalten, das Display ist mit 1.280 x 800 oder 1.440 x 900 Pixeln zu haben. Die kleinere Auflösung gibt es auch mit LED-Beleuchtung. Ob das Display entspiegelt ist, teilte HP noch nicht mit. Da das bei der bisherigen p-Serie der Fall ist, dürfte es auch bei den EliteBooks so sein.
Diese ist auch nötig, wenn man einen Monitor digital per DVI anschließen möchte. Nur ein VGA-Ausgang ist am 6930p selbst vorhanden, die restlichen Schnittstellen entsprechen mit drei Mal USB 2.0, Gigabit-Ethernet, Firewire, 56k-Modem, analogem Ton und ExpressCard dem Standard. Ungewöhnlich für ein Business-Notebook ist die 2-Megapixel-Webcam, und auch das Lesegerät für SD-Cards ist in dieser Geräteklasse nicht überall zu finden.
Drahtlos ins Netz geht das EliteBook über 802.11a/b/g und Draft-n sowie über ein optionales HSDPA-Modul. Fingerabdruckleser und ein Modul nach TPM 1.2 für Trusted Computing sowie bis zu 8 GByte DDR2-800-DRAM runden den professionellen Anspruch ab.
Das Gehäuse besteht zum Teil aus einer Magnesiumlegierung, die Handballenauflagen hat HP aus einem eigenen Kunststoff namens "DuraFinish" gefertigt, der besonders abriebfest sein soll. Die Tastatur und das gesamte Gehäuse sind spritzwassergeschützt, überstehen aber keine längere Nutzung im strömenden Regen. Beim Transport, etwa im Auto, ist das EliteBook aber recht robust: Minus 29 Grad Celsius bis 60 Grad Plus soll das Gerät aushalten.
Einen Preis für den gehärteten Rechner nannte HP noch nicht, es soll in Deutschland erst im September 2008 auf den Markt kommen. Daneben stellte das Unternehmen auch noch neue Geräte der Serien Compaq 6800, 6700 und 6500 vor, Letztere basieren auf AMDs Plattform Turion Ultra , die restlichen auf Intels Centrino 2 .



