Abo
  • Services:

Mehr Geld für europäische Roboter-Bauer

EU verdoppelt Forschungsförderung für Robotik und Automation

Die Europäische Union will ihren Etat zur Förderung von Robotik und Automation drastisch steigern. Bis zum Jahr 2010 will die Union 400 Millionen Euro bereitstellen. Das ist doppelt so viel wie bisher.

Artikel veröffentlicht am ,

Ziel der Erhöhung ist, Europa in den Bereichen Robotik und Automation im Wettbewerb mit den asiatischen Ländern zu stärken. Diese Zweige seien für Europa in Zukunft von strategischer Bedeutung, da nur die Automatisierung verhindern könne, dass die Produktion nicht völlig aus den europäischen Hochlohnländern abwandere, heißt es in einer Mitteilung der EU. Außerdem will die EU über ihr Forschungsprogramm Wissenschaft und Industrie dazu bringen, in Zukunft enger zusammenzuarbeiten.

Stellenmarkt
  1. Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Hamburg
  2. Lidl Digital, Neckarsulm

"Die europäische Automationsbranche - vor allem die Robotik - hat hier die klare Chance, nicht nur ihre Führung zu behaupten, sondern weiter zu wachsen und ihre Bedeutung in der Wertschöpfungskette zu erhöhen", sagte EU-Kommissarin Viviane Reding, die für die Bereiche Informationsgesellschaft und Medien zuständig ist. Schon heute kommen mehr als ein Drittel aller Industrieroboter aus Europa.

Das Volumen des internationalen Robotermarkts beträgt nach Schätzungen der International Federation of Robotics (IFR) derzeit rund 4 Milliarden Euro. Die Wachstumsraten sollen in den kommenden Jahren jeweils bei über 4 Prozent liegen. Noch höher liegen die Wachstumsraten bei Servicerobotern wie dem Care-O-bot: Dieser Bereich, so glaubt die IFR, wachse bis 2010 jährlich um 10 bis 15 Prozent. Die Zahl der professionell eingesetzten Serviceroboter, etwa in der Logistik, der Medizin oder der Landwirtschaft, werde sich laut IFR von 40.000 im Jahr 2006 auf 75.000 im Jahr 2010 fast verdoppeln.

Im Jahr 2007 hat die Europäische Union nach eigenen Angaben 100 Millionen Euro für die Forschung im Bereich Robotik bereitgestellt. Damit lag Europa weit vor den USA und Japan, die umgerechnet 15 und 11,5 Millionen Euro an staatlicher Förderung ausgaben. Nur für die südkoreanische Robotik-Branche stand mehr Geld zur Verfügung: Dort lag die staatliche Förderung im Rahmen eines 4-Jahres-Programmes bei umgerechnet 250 Millionen Euro.

Die EU hat die Aufstockung der Forschungsförderung zur Messe Automatica 2008 bekanntgegeben, die vom 10. bis 13. Juni in München stattfindet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Crucial MX300 525 GB für 111€ und SanDisk Ultra 128-GB-microSDXC für 29€)
  2. (heute u. a. Destiny 2 Digital Deluxe für 44,99€, AC Origins für 28,99€, ANNO 2205 Ultimate...
  3. 111€
  4. 111€ (nur bis 20 Uhr)

LolipopMan 11. Jun 2008

Wäre besser wenn mehr in die Forschung von Kernenergie investiert hätten. Wendelstein_7...


Folgen Sie uns
       


God of War (2018) - Fazit

Viele langjährige Fans von Kratos dürften beim neuen God of War erst mal vom Glauben abfallen. Der Neue hat aber auf eigenständige Art ebenfalls das Zeug zum Kulthelden.

God of War (2018) - Fazit Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich

    •  /