Voodoo heißt bei HP Luxus

Als Prozessor kommt im Voodoo Envy 133 ein Core 2 Duo zum Einsatz, wahlweise das Modell SP7700 mit 1,8 GHz oder SP7500 mit 1,6 GHz. Für die Grafikausgabe ist Intels integrierter Grafikchip X3100 verantwortlich und als Festplatte verbaut HP entweder eine SSD mit 64 GByte oder eine eher langsame 80-GByte-Festplatte, die mit nur 4.200 Umdrehungen pro Minute arbeitet. Dafür steht neben einem USB-2.0-Port auch ein eSATA-Anschluss zur Verfügung.
Verkauft werden soll das Voodoo Envy 133 ab Sommer 2008 zu Preisen ab 2.099 US-Dollar. Deutlich teurer ist der Desktop-PC Voodoo Omen, der ab 7.000 US-Dollar kosten soll. Kaufen dürfen ihn zunächst nur Kunden, die früher schon einen Voodoo-PC erstanden haben.
Auf dem Asus-Mainboard (Striker Extreme II mit Nvidia-Chipsatz 790i) steckt Intels Core 2 Quad mit 3,2 (QX9770) bzw. 3,0 GHz (QX9650) sowie DDR3-Speicher von Corsair (PC-1440). Für die Grafikausgabe sorgt ein Grafikkartengespann, entweder bestehend aus Nvidia GeForce 8800 Ultra mit 768 MByte GDDR3-Speicher im SLI-Verbund oder ATIs Radeon-HD3870-Serie, verbunden per CrossFireX.
Auch in Sachen Festplatten heißt es klotzen statt kleckern: An einem RAID-Controller hängen bis zu drei SATA-Platten mit jeweils bis zu 1 TByte Kapazität, es können zudem aber sechs SSDs von Samsung mit jeweils 64 GByte verbaut werden.
Alle Innereien lassen sich ohne Werkzeuge austauschen, dies gilt für die Grafikkarten ebenso wie für Festplatten und die Seitenwände des Gehäuses. Anschlüsse hat HP an die Oberseite des Gehäuses verlegt und unter einer Klappe verborgen.
Zunächst soll der Voodoo Omen nur auf Einladung an bisherige Voodoo-PC-Käufer abgegeben werden, später im Sommer 2008 soll das System dann aber allgemein zu haben sein.