Siemens: Bei BenQ waren wir zu gutgläubig

Finanzvorstand Kaeser will vorerst an SEN beteiligt bleiben

Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser hat Fehler beim Verkauf der Mobilfunksparte an BenQ eingeräumt, die man bei Siemens Enterprise Networks (SEN) nicht wiederholen will. "Wir werden SEN, wenn erforderlich, in die Unabhängigkeit begleiten", sagte er.

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Der Industriekonzern Siemens werde sich möglicherweise nicht komplett aus der Unternehmensnetzsparte zurückziehen, erklärte Kaiser. "Eine anfängliche Beteiligung ist oft mit einem besseren Einblick verbunden", so Kaeser. "Vielleicht waren wir in diesem Punkt bei BenQ damals zu gutgläubig, etwa was die Sicherung der Pensionsgelder angeht."

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Nachdem Siemens seine Handysparte an den taiwanischen Hersteller BenQ verkauft hatte, schloss dieser wenige Monate später die Werke in Deutschland. Laut Angaben der IG Metall Bayern wurden 3.000 Arbeitsplätze vernichtet. Über 400 Millionen Euro hatte Siemens an BenQ überwiesen, Kritiker sprachen von einer Abwrackprämie.

Im Februar 2008 hatte Siemens angekündigt, dass bei SEN 3.800 Stellen weltweit abgebaut werden, davon bis zu 2.000 in Deutschland. Den Firmenkunden der SEN habe Siemens dagegen zusagen müssen, die Serviceplattform zu erhalten und die "Migration ihrer Systeme", etwa auf die neue 8000er-Plattform, sicherzustellen.

SEN habe in den vergangenen zwei Jahren Verluste von über 1 Milliarde Euro gemacht. Bei der Sanierung habe Siemens jedoch "schon gute Fortschritte erzielen können", so der Finanzchef.

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