Onlineplattform für exotische Filme
DVDs von Blockbustern zu bekommen ist kein Problem. Einzelhandel und Videotheken verkaufen sie schon wenige Monate, nachdem sie aus dem Kino verschwunden sind. Anders ist das bei Filmen, die nicht von großen Studios produziert werden. Die Initiatoren von Reframe, das Tribeca Film Institute und Amazon wollen das ändern. Ziel sei es, Filmemachern, Händlern, Archiven und Büchereien dabei zu helfen, ihre Arbeiten zu digitalisieren und über Internet zu verkaufen, heißt es auf der Website(öffnet im neuen Fenster) .
Ein beträchtlicher Anteil von Filmen und Videos ist den Partnern zufolge deshalb nicht zugänglich, weil die Digitalisierung zu teuer ist. Deshalb soll die Digitalisierung durch die Kooperation mit Amazon mit nur geringen Kosten verbunden sein. Sind die Filme digitalisiert, können die Autoren sie über Reframe oder über Amazon verbreiten. Dabei bestimmen die Anbieter selbst, ob sie die Filme als DVD-on-Demand oder über das Netz bereitstellen.
Die Initiatoren hoffen, auf diese Weise in Vergessenheit geratene Filme "aus den Regalen und in die Hände der Zuschauer" zu bekommen, sagte Brian Newman, Direktor des von Robert de Niro mitgegründeten Tribeca Film Institutes, der New York Times(öffnet im neuen Fenster) .
Zum Start bietet Reframe etwa 500 Filme an. Darunter sind Kurz- und Spielfilme sowie Dokumentationen. Wie die New York Times berichtet, soll das Angebot in Zukunft auf 10.000 Titel ausgebaut werden.
Zudem will Reframe eine Community aus Filmexperten und -liebhabern aufbauen, die sich in Blogs und Foren über ihre Lieblingsfilme austauschen können.



