Spieleverbände übernehmen Trägerschaft der USK

Das neue Modell orientiert sich an Strukturen der Filmwirtschaft, deren Freiwillige Selbstkontrolle FSK ebenfalls von der Wirtschaft getragen wird. Mit der Übernahme mit Wirkung vom 1. Juni 2008 haben die Verbände die im Sommer 2007 angekündigte erste Phase der Restrukturierung der freiwilligen Selbstkontrolle für Computer- und Videospiele abgeschlossen. Die USK war zuvor massiv in die Kritik geraten. Ein von der Bundesregierung und den Ländern in Auftrag gegebenes Gutachten hatte die bisherige Trägerstruktur kritisiert und Veränderungen empfohlen. In der zweiten Phase der Restrukturierung planen die Verbände, das Kennzeichnungsverfahren gemeinsam mit den Obersten Landesjugendbehörden zu verändern. Außerdem soll die öffentliche Wahrnehmung der USK verbessert und die Kommunikation ausgeweitet werden. "Mit der neuen Trägerstruktur haben wir die Forderung von Bund und Ländern nach mehr Transparenz erfüllt" , erklärt BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters.
Bisheriger Träger der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) war der Förderverein für Jugend und Sozialarbeit. Er übergibt die Trägerschaft an die neu errichtete Freiwillige Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware GmbH, deren Gesellschafter BIU und GAME sind.