Supercomputer mit Opteron- und Cell-Prozessoren. Mit dem BlueGene/L am Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien hat IBM die Marke von 1 Petaflop/s überschritten. Der "Roadrunner" getaufte Supercomputer erreicht eine Rechenleistung von 1,026 Petaflop/s.
Rund 133 Millionen US-Dollar kostet Roadrunner und erreicht als Erster eine Rechenleistung von mehr als 1 Petaflop/s, meldet die New York Times(öffnet im neuen Fenster) . Dafür verantwortlich ist eine kleine Zahl an Opteron-Prozessoren, denen 12.960 Cell-Prozessoren zur Seite stehen. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Chips, der auch in Sonys Playstation 3 zum Einsatz kommt.
Der derzeit schnellste Supercomputer der Welt soll zunächst wissenschaftliche Aufgaben wie Klimaberechnungen erledigen, anschließend wird er nur noch militärisch genutzt. Es handelt sich um einen sogenannten Hybrid-Rechner, der rund 7.000 Opteron-Prozessoren mit knapp 13.000 Cell-Prozessoren kombiniert. Insgesamt kommt das System so auf 116.640 Prozessorkerne. Die Opteron-Chips sollen dabei für eine Rechenleistung von etwa 50 Teraflop/s sorgen, die Cell-Chips für insgesamt 1,4 Petaflop/s.