Abo
  • IT-Karriere:

Bund will IT-Firmen vor Microsoft, Intel und Cisco schützen

Abschottung auch gegen Staatsfonds aus Abu Dhabi oder China

Das Bundesinnenministerium will deutsche IT-Unternehmen wie Infineon, Rohde & Schwarz und die Bundesdruckerei vor Übernahmen durch Microsoft, Intel und Cisco schützen. Auch gegen Staatsfonds aus Abu Dhabi oder China will Innenstaatssekretär Hans Bernhard Beus eine Abschottung.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Pläne der Bundesregierung, nach denen man sicherheitsrelevante deutsche Unternehmen mittels staatlicher Beteiligungen vor Übernahmen durch ausländische Investoren oder Staatsfonds schützen will, sind schon seit Monaten in der Beratung, berichtet der Spiegel. Bereits im April hielt Beus, der zugleich Bundesbeauftragter für Informationstechnik ist, vor einem Dutzend Abgeordneter der Koalition in Berlin einen vertraulichen Vortrag über "Strategien zur Erhaltung der nationalen IT-Sicherheitsindustrie".

Stellenmarkt
  1. ITC ENGINEERING GMBH & CO. KG, Stuttgart
  2. THE BRETTINGHAMS GmbH, Berlin

Die Regierung sehe das Risiko, dass ausländische Investitionen in der Branche "mit dem Ziel der politischen Einflussnahme erfolgen." Unternehmen wie Infineon, der Abhörtechnikanbieter Rohde & Schwarz oder der Anbieter von Fingerprint-Systemen Dermalog seien "besonders verwundbar", etwa durch Weltmarktführer wie Microsoft, Intel oder Cisco. Sie seien deshalb "genuin angewiesen auf staatliche Unterstützung".

Als Abwehrstrategie seien "staatlich kontrollierte Beteiligungen" angedacht. Neben direkten staatlichen Investments sei Beus zufolge auch eine gemischte Beteiligungsgesellschaft zusammen mit ausgesuchten privaten Investoren nach französischem Vorbild denkbar.

Schon länger streitet die Regierung über einen Änderungsentwurf zum Außenwirtschaftsgesetz. Die Beus-Vorschläge gehen aber weit über die bisher geplanten Maßnahmen der Bundesregierung hinaus. Aktuell finden Gespräche über den Verkauf der privaten Bundesdruckerei statt, die unter anderem die neuen deutschen Personalausweise mit integriertem Chip fertigt. Bei dem 1-Milliarde-Euro-Deal strebe der Bund eine 25,1-Prozent-Beteiligung an, und damit eine Sperrminorität, die die Veräußerung an unerwünschte Bieter blockieren könnte. "Der Hersteller nationaler Dokumente muss in deutscher Hand bleiben", fordert der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Hans-Peter Uhl, gegenüber dem Blatt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 294€
  2. 245,90€
  3. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung
  4. 80,90€ + Versand

Eber-Jimmy 11. Jun 2008

Oder auch den Personalausweis

xxxXXXXxXx 09. Jun 2008

und dem Nürnberger Pack...

sparvar 09. Jun 2008

[ ] Artikel verstanden Artikel nicht verstanden

arbol01 09. Jun 2008

Der Staaat, das sind wir alle, auch die Unternehmen. Ich hätte nichts dagegen, wenn "der...

Wahrheit 08. Jun 2008

ein Hexenkreis!


Folgen Sie uns
       


Honor 20 Pro - Hands on

Das Honor 20 Pro ist das neue Oberklasse-Smartphone der Huawei-Tochter. Als Besonderheit gibt es eine Vierfachkamera, um für möglichst viele Objektivsituationen gewappnet zu sein. Hinweis vom Hersteller: "Bei den gezeigten Geräten der Honor-20-Serie handelt es sich um Demoversionen, die sich in Aussehen und Funktion von der finalen Version unterscheiden können."

Honor 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Nuki Smart Lock 2.0 im Test: Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen
    Nuki Smart Lock 2.0 im Test
    Tolles Aufsatzschloss hat Software-Schwächen

    Mit dem Smart Lock 2.0 macht Nuki Türschlösser schlauer und Türen bequemer. Kritisierte Sicherheitsprobleme sind beseitigt worden, aber die Software zeigt noch immer Schwächen.
    Ein Test von Ingo Pakalski


      Vernetztes Fahren: Wer hat uns verraten? Autodaten
      Vernetztes Fahren
      Wer hat uns verraten? Autodaten

      An den Daten vernetzter Autos sind viele Branchen und Firmen interessiert. Die Vorschläge zu Speicherung und Zugriff auf die Daten sind jedoch noch nebulös. Und könnten den Fahrzeughaltern große Probleme bereiten.
      Eine Analyse von Friedhelm Greis

      1. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
      2. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos
      3. Autonomes Fahren Halter sollen bei Hackerangriffen auf Autos haften

        •  /