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Acer setzt sich hohe Ziele für EeePC-Konkurrenten Aspire One

Weiteres Billignotebook unter der Marke eMachines in Vorbereitung. Der taiwanische Computerhersteller Acer steckt sich hohe Ziele für das Mini-Notebook Aspire One , das gegen den Eee-PC von Asus antritt. Im laufenden Jahr will die Firma alleine im Wirtschaftsraum EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) 2,5 Millionen Stück verkaufen. Und es gibt weitere Pläne für ein Billignotebook unter der zugekauften Marke eMachines.
/ Achim Sawall
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Für das Jahr 2009 steht die Zielmarke bei "fünf bis sieben Millionen Stück" , sagte der für das Europageschäft zuständige Vorstand Walter Deppeler gegenüber Euro am Sonntag. Weltweit peilt Acer für 2008 einen Absatz von sechs bis sieben Millionen Einheiten an, 2009 sollen bereits 15 bis 20 Millionen Aspire One an den Endkunden gehen.

Zugleich plant Acer den Start einer neuen Einstiegsmarke in Europa. Ab Mitte Juli werde der Konzern mit der Marke eMachines auf den Markt gehen, so Deppeler, der in der Acer-Hierarchie hinter Vorstandschef Lanci die Nummer 2 ist. Die Firma ziele auch hier auf den "preissensitiven Bereich" , sagte er. Zunächst sei ein Notebook zum Preis von 399 Euro geplant. Ab September wolle man auch PCs unter der Marke eMachines vertreiben.

Acer hatte im August 2007 für rund 710 Millionen US-Dollar den angeschlagenen US-Computeranbieter Gateway zusammen mit der Marke eMachines übernommen. Zudem schluckte Acer im Oktober 2007 den französischen Konkurrenten Packard Bell.


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